Taysals Abenteuerland

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Archiv für Februar 10th, 2009

Berlin, Berlin …

Erstellt von Taysal am 10. Februar 2009

berlin-bezirke

… wir fahren nach Berlin!

Einen Sprawl wie Hamburg, den RRMP oder auch Berlin bis ins Detail auszuarbeiten, ist beinahe unmöglich. Es würde einfach jeden Rahmen sprengen. Selbst in der realen Welt verändert sich das Stadtbild schneller, als Stadtpläne und Reiseführer gedruckt werden können. Das wird 2070 kaum anders sein. Da werden die Veränderungen wahrscheinlich schneller stattfinden.

Es bleibe für den Spielleiter also mehr als genug weiße Flecken, die er füllen kann. Dabei wäre es fatal sich pauschal an die Arbeit zu machen und den Sprawl zu entwickeln. Einfacher ist es jeweils genau das Teil herauszupicken, in dem die Spieler agieren. Und mit jedem weiteren Teil fügt sich das Puzzel einer dynamischen, wachsenden Stadt zusammen.

Dynamik und Wachstum sind in Rollenspielen übrigene in leidiges  Thema. So gibt es Spielwelten die sich bis zum Spielstart stets veränderten, doch mit der ersten Publikation wurde es statisch und es gibt keine echte Weiterentwicklung. Bei einem Spiel wie Shadowrun böte sich allerdings ein jährliches Update geradezu an. Da es dieses Update bisher nicht gibt, müssen also die Spielleiter ran.

Einige weiße Flecken habe ich für meine Kampagne Berlin Komplex 2070 bereits ausgemalt. Und ich habe mir auch Gedanken zu Berlin gemacht, eine Karte gezeichnet, das Wachstum einfließen lassen und auch die Eingemeindungen. Dinge, die dem Land Brandenburg nicht gefallen dürften und für spannende Konflikte sorgen dürften. Landraub und Zwangsumsiedlung sind hier nur zwei Themen.

Wer sich die Karte genau ansieht erkennt, dass Potsdam nun ein Berzirk Berlins ist. Bei einem wachsenden Sprawl die logische Konsequenz. Eine weitere Konsequenz ist die Verwaltungsstruktur der Stadt. Klar, es klingt verlockend, dass nach der Anarchie nun die Konzerne das Ruder in der Hand halten und wie Markgrafen über ihr Reich herrschen - aber hey: think german and think big!

Die Konzerne haben in Berlin mehr Macht und Spielzeug als in anderen Städten, aber trotzdem werden sie einfache Verwaltungs- und Polizeiaufgaben der Stadt abtreten. So können sich ihre Aktiva um die wirklich wichtigen Dinge kümmern. Die Atmosphäre einer Besatzungszone klingt zwar verlockend, aber selbst Besatzer setzen schnellst möglich wieder lokale, geschulte Kräfte ein.

Von all diesen Gedanken geleitet, leite ich ein etwas anders Berlin. Aber mal ehrlich, das machen wir doch alle …

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Nachnamen der Moderne

Erstellt von Taysal am 10. Februar 2009

Auf die Schnelle einen Namen erfinden kann schwer fallen. Ich bin von diesem Problem stets verschont geblieben. Und für den Notfall greife ich einfach auf einen großen Fundus an Namen zurück. Um das Leben ein wenig leichter zu machen, gibt es hier einen kleinen Ausschnitt aus diesem Fundus. Wer es gerne zufällig mag, der kann einfach zwei sechsseitige Würfel rollen und somit eine zweistellige Zahl ermitteln.

11 Welkowski
12 Wlotzka
13 Naglak
14 Nechayevskyy
15 Oberndörffer
16 Öksön

21 Harbuzinski
22 Hülperath
23 Soboläwcka
24 Schmadlowski
25 El-Chayah
26 Errakba

31 Battista
32 Becskai
33 Denhöfer
34 Demircan
35 Jakobus
36 Jvanowskaja

41 Camare
42 Celius
43 Yanangönül
44 Yücel
45 Vallez
46 Vochozka

51 Talbart
52 Tuczinski
53 Udolf
54 Uysal-Bilgic
55 Almosdörfer
56 Andenberg

61 Fassemeier
62 Fayterna
63 Gejer
64 Gribanov
65 Ippinger
66 Ivkovac

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Männliche Vornamen der Moderne

Erstellt von Taysal am 10. Februar 2009

Auf die Schnelle einen Namen erfinden kann schwer fallen. Ich bin von diesem Problem stets verschont geblieben. Und für den Notfall greife ich einfach auf einen großen Fundus an Namen zurück. Um das Leben ein wenig leichter zu machen, gibt es hier einen kleinen Ausschnitt aus diesem Fundus. Wer es gerne zufällig mag, der kann einfach zwei sechsseitige Würfel rollen und somit eine zweistellige Zahl ermitteln.

11 Nathan
12 Lucas
13 Noah
14 Louis
15 Thomas
16 Arthur

21 Albert
22 Anton
23 Erik
24 Maksim
25 Rasmus
26 Sten

31 Ventura
32 Silo
33 Rodrigo
34 Plácido
35 Mendo
36 Galindo

41 Avram
42 Jagoš
43 Milan
44 Prodan
45 Stokan
46 Uranko

51 Coskun
52 Kadir
53 Nazim
54 Orhan
55 Soner
56 Zeki

61 Dimitrij
62 Andrej
63
Jegor
64 Danilo
65 Pjotr
66 Mischa

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Weibliche Vornamen der Moderne

Erstellt von Taysal am 10. Februar 2009

Auf die Schnelle einen Namen erfinden kann schwer fallen. Ich bin von diesem Problem stets verschont geblieben. Und für den Notfall greife ich einfach auf einen großen Fundus an Namen zurück. Um das Leben ein wenig leichter zu machen, gibt es hier einen kleinen Ausschnitt aus diesem Fundus. Wer es gerne zufällig mag, der kann einfach zwei sechsseitige Würfel rollen und somit eine zweistellige Zahl ermitteln.

11 Emma
12 Louise
13 Sarah
14 Marie
15 Julie
16 Clara

21 Agnes
22 Aleksandra
23 Karoliina
24 Mirtel
25 Polina
26
Valeria

31 Alda
32 Ausenda
33 Carmen
34 Filomena
35 Isaura
36 Sancha

41 Anka
42 Branka
43 Caja
44 Dunja
45 Filipinka
46 Julka

51 Ebru
52 Gülsen
53 Nilgün
54 Pinar
55 Serap
56 Tansu

61 Jekaterina
62 Ljudmila
63 Inna
64 Galina
65 Olga
66 Fedora

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Silbersehnes Rückenköcher

Erstellt von Taysal am 10. Februar 2009

rueckenkoecherD&D 3.0 - Dieser magische Rückenköcher wirkt wie ein normaler Rückenköcher für 20 Pfeile. Allerdings finden 40 Pfeile in ihm Platz. Zieht der Bogenschütze einen magischen +1 Pfeil aus dem Köcher, kann er bestimmen, ob der Pfeil zusätzlich Feuerschaden, Blitzschaden oder Eisschaden anrichten soll. Dabei handelt es sich jeweils um 1W6 Bonusschaden. Eine Kombination der Elemente ist unmöglich. Verfehlt ein aus dem Köcher gezogener magischer Pfeil sein Ziel - und bleibt intakt - erscheint er augenblicklich wieder im Rückenköcher des Bogenschützen.

Aura: Mäßig
Schule: Hervorrufung
Zauberstufe: 10
Voraussetzung: Wundersamen Gegenstand herstellen, Magische Waffen und Rüstungen herstellen, Feuerball, Eissturm, Blitz, Telekinese
Marktpreis: 36.000 Goldmünzen

Der Rückenköcher gehörte einst einem Mondelfen namens Thylar Silbersehne. Er war ein arkaner Bogenschütze und stammte aus dem alten Cormanthyr. Thylar war der letzte Nachfahre eines stolzen Adelshauses. Er bereiste die östlichen und westlichen Herzlande, um seine Kunst zu verfeinern und die Geheimnisse der arkanen Magie zu ergründen. Thylar war Mitglied vieler Abenteurergruppen und stets ein Freund, der für seine Kameraden auch Opfer brachte. Im Jahre 1317 brachte er das größe Opfer - sein eigenes Leben.

Thylar Silbersehne hatte sich zu diesem Zeitpunkt den Wellenreitern angeschlossen, einem Zusammenschluss erfahrener Abenteurer. Gemeinsam stiegen sie in den Unterberg, um dort nach einem verschollenen Artefakt zu suchen. Doch bereits auf der zweiten Ebene gerieten die Wellenreiter an Schreckgespenster. Thylar blieb zurück, um seinen Kameraden den Rückzug zu decken. Dabei verlor er sein Leben. Seine Gebeine warten nun darauf, dass seine Seele erlöst wird. Sie warten in der einsamen Dunkelheit des Unterbergs, umgeben von Untoten, die nur auf Opfer lauern …

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von der ehemaligen Drachenschmiede.de

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Die Grundgesetze einer Fantasywelt

Erstellt von Taysal am 10. Februar 2009

Was meinst du damit genau, Marschall?”

“Das die Bauern keine höheren Abgaben leisten wollen, mein König.”

Die Kinnlade des Königs sackte ein Stück nach unten und er riss ungläubig seine Augen auf. “Ich bin der König. Und mein Wort ist Gesetz.”

“Auch hier muss ich euch widersprechen, Sire.”, sagte der Marschall und duckte sich ängstlich unter dem Blick seines Herren weg. “In den Schriftrollen steht, dass die Steuern nur erhöht werden dürfen wenn sich Waren, Söldner oder Bedienstete verteuert haben.”

“So ein Mist!” fluchte der König. Hätte er sich doch nie darauf eingelassen die Gesetze niederzuschreiben. “Verbrennt die Schriftrollen. Dann weiß niemand mehr genau was dort steht.”

“Es würde nichts nutzen, mein König. Der Tempel besitzt Abschriften.”

“Ah, ja, ich verstehe.” Der König glaubte ein kurzes Grinsen auf dem Gesicht des Marschalls zu sehen. Ach, dachte er, waren das früher noch Zeiten, als mein Wort noch mein Wort war und ich es nach belieben drehen und wenden konnte.

Die Gesetze im Allgemeinen

Tja, da hat der König ein ernsthaftes Problem. Solange niemand niederschrieb wie seine Gesetze lauteten, konnte ihn niemand damit konfrontieren. Natürlich, er kann die Gesetze einfach brechen, denn er ist ja der König. Doch das Volk kann nachlesen, dass er die Gesetze gebrochen hat und wird vermutlich den Aufstand proben. Und erst das Ansehen im Ausland: Es wird bei solch einem König stark leiden.

So lange die Gesetze nur mündlich existierten, konnte man sich schon immer herausreden. Doch in manchen Gebieten lernen sogar schon die Krieger lesen und schreiben. Und dazu die unzähligen Tempel, in denen das Wissen gehortet wird. Ganz zu schweigen von den langlebigen Völkern, die in ihrer Freizeit schon immer an einer Schrift bastelten. Und wer lange lebt hat viel aufzuschreiben. Und der Fortschritt kommt.

Man kann Bücher leicht mittels Magie kopieren, setzt einige arme Mönche an die Arbeit oder wartet, bis sich der Buchdruck etabliert. Die Schrift ist eine der wichtigsten Erfindungen. Informationen können festgehalten werden, man kann sie jederzeit nachlesen und selbst ohne Magie zu anderen Leuten transportieren. Mündliche Gesetze können also leicht gebrochen werden, denn niemand erinnert sich jemals ganz genau an einen Wortlaut. Und wer das kann, muss dann ja “nur” beseitigt werden. Tschau, Barde!

Um die Gesetze eines Landes, einer Stadt oder eines Bundes zu entwerfen, kann man sich an den ersten schriftlichen Gesetzen orientieren. Sie wurden richtig in Stein gemeißelt, doch war der Schreiber vermutlich kein Zwerg. Die Rede ist natürlich von den “10 Geboten”. Sie bieten eine gesunde Basis, von der aus auch exotischere Gesetze entworfen werden können. Je nach Örtlichkeit kann man auch einige Gesetze wegfallen lassen. Ehebruch in einer Stadt mit Erotiktempel zu bestrafen wäre keinesfalls glaubwürdig. Außer der Tempel an sich, oder gar der ganze Glaube, wäre verboten. Doch das ist schon wieder das Sprungbrett zu neuen Abenteuern.

Zu diesen Gesetzen kommt natürlich der gute alte “Zehnte”. Dabei handelt es sich natürlich um die gute alte Standardsteuer. Weitere Steuern können ebenfalls gesetzlich festgehalten werden. Meist werden Dinge besteuert die jeder braucht.

Wichtigstes Gesetz und leider oft vernachlässigt ist: Wie kann ich das Gesetz dem Gesetz nach ändern? Wenn der König dazu einfach mit den Fingern schnippen muss, bräuchte man die Gesetze erst gar nicht. Außer man hackt dem König beide Hände ab. Aua!

Im nachfolgenden sind einige Gesetze beschrieben, wie sie überall in einer Fantasiewelt vorkommen und eingebaut werden können.

Töte nur wenn dein Leben bedroht ist! Eigentlich ganz einfach zu verstehen. Man sollte halt nur genug Zeugen bei sich haben, die Notwehr bestätigen können. Steht Wort gegen Wort, kann das böse enden. Und wie sieht die Strafe für diesen Gesetzesbruch aus? In den meisten Fällen wird der Mörder hingerichtet. Die Methoden sind das sehr vielfältig. Doch ein zivilisierter Herrscher wird diese Strafe ablehnen, denn er würde dann gegen sein eigenes Gesetz handeln und stände selber auf dem Schafott. Und dann derjenige der ihn hinrichtet und dieser würde… nun, dass könnte sich hinziehen, bis es kein Volk mehr gibt. Deswegen ist eine weitere beliebte Strafe: Das Wegsperren in den Kerker für den Rest des Lebens. Unter milden Umständen sind es vielleicht auch nur ein paar Jahre. Meist wird das Eigentum des Mörders beschlagnahmt, um die Angehörigen des Opfers ein wenig zu entschädigen. Der Rest wandert dann in die Schatzkammer. Immerhin soll ein Straftäter keinen Nutzen aus seiner Tat ziehen.

Das Eigentum anderer ist für dich tabu! Erst einmal wird entschieden, was Anderen gehört. Die Strafe wird je nach Wert ausfallen. Das kann von einigen Peitschenhieben oder Pranger bei Mundraub, bis hin zu Hand abschlagen oder Aufknüpfen bei Diebstahl eines wertvollen Juwels reichen. Eine beliebte Alternative ist mal wieder das Wegsperren in den örtlichen Kerker für eine Handvoll Jahre. Außerdem muss man nicht nur stehlen. Es kann ausreichen, fremdes Eigentum nur zu beschädigen.

Du schuldest deinem Herrscher den Zehnten! Dieses Gesetz bringt Gold und Waren in die Kammern eines Königs und er achtet sicher darauf, dass es eingehalten wird. Der zehnte Teil von Allem geht also in die Schatzkammer des amtierenden Herrschers. Man kann Zehnten natürlich auch durch Achten, Zweiten oder Zwölften ersetzen. Die Ideen sind da mannigfaltig. Wer nicht zahlt wird also bestraft. Für die Strafe gilt meist: Das Eigentum anderer ist für dich tabu!

Zahle für jede ausländische Ware 1 Kupferstück! Nun, dieses Gesetz betrifft vor allem reisende Kaufleute oder Importeure. Wandert die Kaufkraft aus dem Land, will der König auch seinen Schnitt machen. Vor allem wenn das eigene Land nicht viel bietet, was zum Kaufen reizt. Für die Strafe gilt mal wieder: Das Eigentum anderer ist für dich tabu!

Der Ältestenrat muss neuen oder geänderten Gesetzen zustimmen! Dieses Gesetz dient der Sicherheit des Volkes, vorausgesetzt der Ältestenrat, oder wer auch immer diese Position inne hat, arbeitet dem Herrscher nicht zu. Wird gegen dieses Gesetz verstoßen endet das vielleicht mit der Verärgerung des Volks, aber es kann auch mit einem Bürgerkrieg oder dem enthaupten des Königs enden.

Du schuldest deinem Land deinen Schwertarm! Nun, es gibt immer Jemanden der etwas will, was jemand Anderer hat. Und schon ist der Krieg da. Könige sind auch nur verwöhnte Kinder die anderen den Besitz neiden. Aus was für Gründen auch immer: Steht ein Krieg an, ist das Volk verpflichtet in den Krieg zu ziehen - falls es der König will. Da hier bei einem Gesetzesbruch das Leben anderer gefährdet ist, fällt der Gesetzesbrecher bei der Strafe unter das Gesetz: Töte nur wenn dein Leben bedroht ist! Während einem Krieg ist der oft erwähnte Kerker nicht immer zur Hand und man sieht die Todesstrafe nicht mehr so eng.

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