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Archiv für April 27th, 2009

4E-Chronik - Keep on the Shadowfell (04)

Erstellt von Taysal am 27. April 2009

Und weiter geht es durch den Wald um Winterhafen und um die Hügel von Winterhafen herum - ohne Zeit für eine längere Rast. Denn kaum saßen die Helden in der Schnapsfasstaverne, da brach auch schon ein schweres Unwetter los und Blitze zuckten vom Himmel. Man konnte kaum seine Hand vor Augen sehen, da wurde die Türe aufgestoßen und ein schwer verletzter Mann stolperte herein.

Es handelte sich um die Wache einer Handelskarawane, die unweit von Winterhafen überfallen wurde. Graf Pedreck spannte natürlich sofort die tapferen Abenteurer ein, um sich der Sache anzunehmen. Vielleicht gab es ja noch Leben oder Waren zu retten. Also los in den Regen und Heldentaten begehen.

Diese Begegnung stammte übrigens aus dem Heftchen mit den KotS-Sidetrecks, das man bei den Wizards herunterladen kann. Allerdings habe ich die Sache etwas modifiziert. Durch den heftigen Nachtregen, konnte niemand weiter als zwei Felder gucken und da so viele Spieler anwesend waren, habe ich einen zusätzlichen Pikenier eingebaut.

Bei den Wagen angekommen gingen einige Charaktere voraus, um sich umzuschauen, während die anderen Gruppenmitglieder die Toten auf einen intakten Wagen legten.

Im dichten Regen gelang es den lauernden Kobolden die Kundschafter zu umgehen und bis zum Wagen vorzustoßen. Die Lakeien trugen eine Runen-Bombe mit sich, die sie auf dem Wagen deponieren wollten. Allerdings richtete sich die Aufmerksamkeit der Charaktere zu schnell wieder auf den Wagen und so krochen die Kobolde flugs unter die Leichen. Leider roch Heimdal den Braten und so kam es zu einem Kampf mit den Kobolden. Die kleinen Kerle gaben ihr Bestes, doch schlussendlich waren sie hinüber.

An dieser Stelle musste ich erkennen, dass die Slyblade einfach zu grottig war und kein Profil an den Tag legte. Hier würde ich ein aufgewertetes Dragonshield empfehlen. Dieser Kobold fügt sich auch harmonischer in die Begegnung ein.

Nach dem Kampf entdeckte Bollwerk die Bombe. Ich ließ in diesem Augenblick die vierzehnte Glyphe erlöschen, ohne einen Zeitfaktor zu erwähnen. Aber sofort gingen alle Spieler von einer Glyphe pro Runde aus und Bollwerks Spieler beschloss, das Ding wie einen Football wegzutreten. Na ja, die Bombe bestand aus Keramik und machte also BUMMM!

Nach der Explosion beschloss die Gruppe sämtliche Leichenteile liegen zu lassen und lieber nach den Gefangenen zu suchen. Vor allem das Schreiber Anzeichen entdeckte, dass sich kleine Kinder unter den Gefangenen befinden mussten. Also ab in den Wald.

Tatsächlich hörten die tapferen Helden etwas im Wald und Odo - ein geschickter Schurke - musste als Kundschafter los, um die Gegend zu erforschen. Tatsächlich entdeckte er ein Lager mit Hobgoblins (die stehen im 4E-Monsterhandbuch übrigens unter Goblins; früher hatten sie einen eigenen Eintrag). Dort waren die Gefangenen - alle in Holzkäfig eingesperrt. Leider wurde Odo von dem Hobgoblinschützen entdeckt. Der hielt den Tiefling aber erst einmal für einen potenziellen Kunden, waren die Hobgoblins doch Sklavenjäger und -händler.

Leider verlor Odo die Nerven und griff zu seinem Dolch. Der Hobgoblin machte zwei mal einen Schritt zurück und schoss jeweils einen Pfeil ins Gesicht des Schurken, und schon lag dieser wenige Minuten später bewusstlos in einem der Käfige. Als er wieder zu sich kam, hielten ihn die anderen Gefangenen sofort für ihren Retter. Odo war ein geschickt darin die hinteren Stäbe zu öffnen, aber prompt lief er der nächsten Wache in die Arme und wurde zurück in den Käfig geschleift. Der Hobgoblin Kiefer hatte nun ein besonders wachsames Auge auf Odo (bei dem Namen muss ich immer an Odo aus “Star Trek Deep Space Nine” denken und verbinde ihn mit einem Doppelgänger).

Odo schmiedete nun einen neuen Plan - immerhin verließen sich die anderen Gefangenen auf sein Können als Abenteurer und die Hobgoblins planten das Lager abzubrechen. Deswegen versuchte der Schurke einen Hinweis auf ihr Ziel zu geben, wurde aber wieder entdeckt. In eine Reihe gebunden ging es dann auch zügig los. Auch die anderen Abenteuer hatten sich in Bewegung gesetzt, denn immerhin war Odo schon über eine Stunde unterwegs.

Da die Abenteurer einige “laute” Kerle dabeihatten, kündigten sie ihr Ankommen auch entsprechend an. Die Hobgoblins, eine gut gerüstete und disziplinierte Truppe, teile sich daraufhin auf. Vier der Kreaturen führten die Gefangenen weiter in den Wald, die anderen schlichen in Richtung Gefahr, um diese feige aus dem Hinterhalt zu eliminieren. Diese Gelegenheit nutzt Odo und rief so laut er konnte: “Hinterhalt!”

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