Taysals Abenteuerland

Für und über Rollenspiele und Rollenspieler

  • Meta

  • Sollte man lesen

  • Wolkenflug

    Abenteuer (26)
    Allgemein (52)
    Cthulhu (11)
    Deadlands: Reloaded (15)
    Die Vergessenen Reiche (7)
    Dungeons & Dragons (37)
    Dyskengaard (4)
    Eberron (15)
    Erwachte Welt (26)
    Funky Colts (10)
    Humor im RSP ist … (10)
    Material (49)
    Meta-Gaming (108)
    Moloch (2)
    Opus Anima (6)
    Ratten! (2)
    Rezensionen (92)
    Savage Flyerbooks (9)
    Savage Worlds (160)
    Shadowrun 4 (31)
    Spielberichte (149)
    Sundered Skies (60)
    TERSP (2)
    Traveller (19)
    Traveller-Fallout (20)

    WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck requires Flash Player 9 or better.

  • Abonnieren

Archiv für Juli 27th, 2009

Deadlands: Reloaded 01 - Letzter Halt!

Erstellt von Taysal am 27. Juli 2009

Bei einem kleinen Testspiel zu Deadlands: Reloaded habe ich das Abenteuer Letzter Halt ausprobiert. Es ist recht spannend und beinhaltet eigentlich alle Elemente, die Deadlands ausmachen. Das Abenteuer ist allerdings für Deadlands Classic ausgelegt, mit Lückenfüllern aufgeblasen und hat einige kleinere logische Fehler. Ich kenne es nur als Fan-Übersetzung und weiß nun nicht, ob es im Original ebenso geschrieben ist. Für mich jedenfalls die Gelegenheit das Teil ein wenig zu überarbeiten und dann gestern zu leiten.

Das Abenteuer spielt in einem Zug der Bayou-Vermillion-Linie, der von El Paso nach Tombstone unterwegs ist. Noch gibt es kein Aufgebot und während der Reise ist genug Gelegenheit, sich kennenzulernen und anzufreunden. Ziel der Helden ist dabei Steins, das sich fünfzig Kilometer vor Tombstone befindet.

Steins ist eine typische Westernstadt, die sich gerade im Aufbau befindet. Silberminen und die Nähe zu Arizona haben etliche Glücksritter angezogen, die auch gerne mal den Sprung nach Mexiko wagen. Einziges Problem Steins’ ist leider, dass es dort zu wenig Wasser gibt. Das wird allerdings durch die Eisenbahn geliefert und stellt somit auch kein großes Problem dar.

Das angehende Aufgebot setzte sich nun aus verschiedenen Charakteren zusammen. Da wäre erst einmal die fesche Hure Violet McDonald aus New Orleans zu nennen - mit ihren roten Haaren und ihrem Temperament eine waschechte Irin, die sich im wilden Westen gute Geschäfte erhofft.

Das gilt auch für den aufstrebenden jungen New Yorker Arzt Simon Theodor Quinn. Er hatte schon viele schreckliche Dinge aus dem Westen gehört. Doch als aufgeklärter Mensche war ihm klar, dass die Leute einfach zu sehr an ihrem Aberglauben hingen.

Mister Jack Jones war dagegen anders gestrickt. Er hatte einige Silberdollar in der Tasche und gehört, dass in Steins Land billig sei. Und genau deswegen zog es den Cowboy in die Wüste. Er wollte endlich eine eigene Ranch haben.

Der professionelle Kartenspieler John Smith wollte ebenfalls einiges haben - vor allem die harten Dollars anderer Leute. Er war sich sicher, dass es kein Probleme geben würde das Geld den Leuten aus der Tasche zu ziehen.

Bei Sir John Howard aus England lag die Sache allerdings ganz anders. Ihm war der Erzengel Gabriel erschienen und hatte dem Earl befohlen in den Staaten für die christliche Ordnung zu sorgen. Und genau deswegen saß er nun im Zug.

Die Mescalero-Schamanin Keezheekoni war aus ganz anderem Grund unterwegs. Die Mescalero gehören zum Stamm der östlichen Apachen und stammen aus New Mexico. Keezheekoni kannte sich also in der Gegend aus und hatte einige Monate für die Konföderation als Kundschafterin gearbeitet. Nun war sie auf dem Weg zu ihrem Stamm und nutzte die Gelegenheit, um eine Zugfahrt zu machen und mal die Technik der Weißen genauer zu untersuchen.

4-4-0Am Abend des 26. Julis 1879 bestiegen diese sechs Reisende also den Zug nach Steins. Dabei handelte sich um eine 4-4-0, den American Standard - verdammt schnell und verdammt stark. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von vierundzwanzig Stundenkilometer war das Ziel also nur einen Katzensprung entfernt.

Natürlich waren auch andere Reisende im Wagen. Edwin Wilder, ein nervöser Mann der einfach nur seine Ruhe wollte. Außerdem Schwester Mary-Lynn vom Erlöserorden, die er zur Gründung eines Konvents nach Tombstone verschlug. Die beiden Bergleute Bill und Joe wollten in Steins Claims abstecken und nach Silber schürfen, während der Spieler Darrel Parkins nur auf der Suche nach einer schnellen Nummer und leichtem Geld war.

Da es eine lange Fahrt auf unbequemen Holzbänken sein würde, machten sich erst einmal alle miteinander bekannt. Dabei erwies sich Schwester Mary-Lynn als eifrige und nervige Glaubensvertreterin, die um das Seelenheil ihrer Mitmenschen besorgt war oder sie ins Höllenfeuer wünschte.

Parkins versuchte bei der Nonne zu landen, bekam aber keinen Stich. Auch Keezheekoni widerstand den tumben Annäherungsversuchen des Spielers und schlussendlich landete er dann doch bei Violet. Parkins Geldbörse war zwar etwas gebeutelt, aber er handelte für zwei Nummern im Gepäckwagen einen guten Rabatt aus und war damit recht zufrieden.

John Smith machte mit Bill, Joe, Jack und Keezheekoni einen Pokerpartie klar. Natürlich beeilte sich Parkins, um ebenfalls einsteigen zu können. Wie zu erwarten, machten die beiden Spieler die Pötte unter sich aus und machten einen hübschen Gewinn bei der Sache. Für Jack Jones bedeutete das allerdings den Verlust von ein paar Quadratkilometern Land.

Plötzlich war das schrille Mahlen von Metall zu hören, dann stoppte die American aprupt. Keezheekoni wurde von der Sitzbank geschleudert und knallte gegen die Fensterscheibe. Natürlich machte sich Doc Quinn sofort daran die Wunder zu versorgen, während Sir Howard, John und Jack nach dem Rechten sahen. Der Schaffner Kent Knuckels kam ihnen entgegen und berichtete, dass wohl ein Überfall geplant war. Doch man hätte Glück gehabt, die Banditen seien schon tot. Sid, der Bremser, habe sich ein Pferd aus dem Pferdewagen geliehen und sei unterwegs nach Las Cruces, um Hilfe zu holen. Dabei handelt es sich um Sir Howards Pferd.

Nun kamen auch Keezheekoni und der Doc nach. Die Wunde hatte schlimmer ausgesehen als sie schlussendlich war und gemeinsam machten sich die ausgestiegenen Reisenden daran die Sache genauer zu untersuchen. Verdammt, die Toten sahen wirklich schrecklich aus und fast allen fuhr ein Schrecken durch Mark und Bein.

Nach dem sich alle erst einmal beruhigt hatten machten sich Doc Quinn und Keezheekoni an die Untersuchung des Schauplatzes. Die Mascalero suchte zwar sehr gewissenhaft nach Spuren, aberdurch die Dunkelheit und den Schlamm gab es keine Zeichen, die sie lesen konnte.

Der Doc fand heraus, dass sechs der Toten durch Schläge, Bisse und Schnitte ums Leben gekommen waren. Der siebte Tote war jedoch von Kugeln durchlöchert und sein Kopf hatte jemand mit Schrot weggeblasen. Sir Howard war nun sehr besorgt und stieg auf den Zug hoch, während Doc Quinn und John nach den Pferden sahen.

Jack blieben vorne bei der Lok stehen und sah, wie Maschinist West und Heizer Babumbo die Banditen plünderten. Zu gerne hätte er sich daran beteiligt, doch der Schrecken war einfach zu groß und das Grauen zu frisch in Erinnerung, als das er Hand an die Leichen legen wollte.

In der Zwischenzeit hatte Violet im Gepäckwagen ihren Reisekoffer hervorgeholt und sich damit erst einmal nach Draußen gesetzt. Hier wartete sie ab, was geschah. Als ihr der Doc und John erklärte das etwas Gefährliches unterwegs sei, setzte sie sich lieber wieder rein. Sie kam gerade passend um zu sehen, dass Wilder etwas mit seiner Tasche anstellte und erschrocken aufblickte. Schnell wandte er seinen Blick ab.

Keezheekoni unterhielt sich in der Zwischenzeit mit dem Maschinisten über die 4-4-0. Der Mann war nur wenig gesprächig und erlaubte der Indianer an einigen der Hebeln zu ziehen, damit er seine Ruhe hatte. Allerdings passierte nichts und West wurde stutzig. Er hantierte ebenfalls an einigen Hebeln und ließ die Lok einen schrillen Pfiff ertönen: “Geht doch”.

Jack drehte sich nun zur Lok um. Diesen Pfiff hatte man sicherlich noch kilometerweit gehört. In dem Augenblick sah er eine Hand die auf den Tender sprang und sich in die Kohlen grub. Jack riss sofort seinen Revolver aus dem Holster und rieb sich verwundert die Augen. Sicherheitshalber hielt er nun die Kohlen mit der Waffe in Schach, während Keezheekoni von der Lok kletterte, um sich noch ein wenig umzusehen. Dabei entdeckte sie einige Zettel, die Babumbo achtlos weggeworfen hatte. Es handelte sich um ein Telegramm und einen Lohnzettel.

Die Schamanin schlenderte mit ihrem Fund nun zurück zum Wagen. Sie wollte sich einige Worte mit Wilder unterhalten, da sein Name im Telegramm auftauchte. Doch der mann wies sie schroff ab und setzte sich woanders hin. Dabei vergaß er seine Aktentasche, die Keezheekoni vorsichtig einsah. Papiere, Akten und das Diagramm eines komischen Menschen. Nichts, was die Indianerin auf Anhieb verstehen würde. Da bemerkte Wilder das seine Tasche fehlte und wurde sauer. Natürlich gab ihm Keezheekoni das gute Stück zurück.

Sir Howard bemerkte zu diesem Zeitpunkt einige Bewegungen in der Wüste und gab den anderen Männern vorsichtshalber Bescheid. Sofort kletterten der Doc, Jack und John ebenfalls nach oben. Doch bevor sie die Dächer der Wagen erreichten, stürmten von jeder Seite eine Handvoll lebender Toter auf den Zug zu. Scheinbar hate genau das die Banditen dahingerafft. Zu allem Übel schob sich vom Ende des Zugs eine große Kreatur nach oben. Im Dunkeln konnte man nur wenig erkennen, aber scheinbar war sie aus verschiedenen Körper und Hautfetzen zusammengesetzt. Sir Howard bekam einen gewaltigen Schreck und kurz auch Panik.

auf jeden Fall war ein Kampf ausgebrochen. Keezheekoni und Violet verschanzten sich mit den anderen Fahrgästen unten im Wagen, Sir Howard, Doc Quinn und John nahmen die Kreaturen von oben unter Feuer und Jack suchte sich eine geschützte Position etwas abseits des Wagens. Glücklicherweise waren auch einige der anderen Gäste bewaffnet und begannen zu schießen - doch schnell stellte sich heraus, dass Schusswaffen kaum Auswirkungen hatten. Die wandelnden Leichen steckten die meisten Treffer einfach weg. Nun war guter Rat teuer.

Keezheekoni eilte an die Türe zum Wagen und blickte hinaus. Sie beschwor aus der Geisterwelt zwei Wölfe und hetzte diese auf die Angreifer. Die Indianerin selbst griff zum Tomahawk und wartete auf eine günstige Gelegenheit. Auch Violet McDonald bewaffnete sich - allerdings nur mit ihrem Sonnenschirm. Zum Erstaunen und Glück aller, erwiesen sich aber gerade die Frauen als besonders wehrhaft. Gemeinsam mit den Wölfen jagten sie die Untoten in die ewigen Jagdgründe und ins Fegefeuer. Erstaunlich, was so ein Schirmchen alles aushält.

Die Männer ballerten derweil wild in der Gegend umher. Dabei hatten sie den Nachteil, da kaum etwas zu sehen war. Die Dunkelheit taugte kaum zum Schießen - aber die Jungs gaben zu keinem Zeitpunkt auf. Und wenn sie mal trafen, dann machte es denn Gegnern nichts aus. Das war es schlussendlich auch, was Sir Howard ausschaltete. Da hörte das Aufgebot Hufgetrappel in der Wüste und der Marshal aus Las Cruces tauchte auf: Marshal Dan Phelps!

Als er absaß und ballernd auf die 4-4-0 zukam, rief er plötzlich erstaunt “Zachary? Zachary Hanover?” aus. Das große Monster war vom Dach zum Boden gesprungen. Überrascht drehte es sich zum Marshal. Ein langgezogenes “Daaan” kam der Kreatur über die Lippen - “Booob”. Dann griff die Kreatur durchs splitternde Fenster in den Wagen hinein und riss den zappelnden und schreienden Wilder heraus. Ohne sich um den Kampf zu kümmern, rannte die Kreatur Richtung Pferdewagen.

Der Doc war erstaunt und setzte dem Monster über das Dach nach. Die Kreatur stoppte am Pferdewagen und riss mit einer Hand die Kette ab. Problemlos schob das Monster die Türe schwere Türe auf und kletterte mit Wilder im Arm hinein. Der plötzlich Anblick der schrecklichen Gestalt ließ die Pferde beinahe durchdrehen. Vor allem Ghost - Docs Hengst - hatte es schwer erwischt. Mit zuckendem und wirrem Blick wurde er vom Monster als Reitpferde für Wilder auserkoren. Die Kreatur setzte den Mann einfach auf den Hengst und gab ihm einen heftigen Schlag auf den Hintern. Flug galoppierte Ghost mit Wilder in die Wüste hinein.

Während vorne die anderen Reisenden den letzten Untoten in die Hölle prügelten - Violet war mit ihrem Schirm den Männern zur Hilfe geeilt - kam Keezheekoni in Richtung Pferdewagen geeilt. Doc erklärte kurz das Wilder mit Ghost verschwunden sei und die Schamanin schwang sich auch schon auf den Rücken ihrer Stute Nonomaee, um die Verfolgung aufzunehmen. Egal ob Freund oder Feind - Wilder würde ihr nicht entgehen. Derweil sprach der Doc beruhigend auf das Monster ein. Und tatsächlich - die Kreatur kletterte zu ihm und umarmte Doc Quinn herzlich schmerzlich: “Feuuunt” …

Abgelegt unter Deadlands: Reloaded, Meta-Gaming, Savage Worlds, Spielberichte | Keine Kommentare »

F.B.I. 1.0 - Funky Bastard Innocents - Pilotfilm (1)

Erstellt von Taysal am 27. Juli 2009

Ein Pilotfilm hat immer etwas Besonderes an sich. Charaktere werden vorgestellt, man lernt die Bösewichte kennen und kann sich einen Eindruck vom Stil einer Serie machen. Das ist natürlich auch bei F-B.I. der Fall.

Im Piloten geht es darum, dass Adam Anderson zur USA-Leichtathletik-Mannschaft gehört, die 1984 in Tommyknocker Town bei der Leichathletik-WM antritt. Adam ist Bodybuilder und soll von seinem Trainer und Arzt gewzungen werden, zu dopen. Das kommt für den schwarzen Hünen natürlich nicht in Frage und er nimmt über die Radiomoderatorin Anna Bella Cecilia Domingo Kontakt mit F.B.I. auf, um Hilfe zu bekommen. Anna arbeitet immerhin bei dem Radiosender K.A.C.K. und ist bekannt für ihre Enthüllungsreportagen.

Mit dem F.B.I.-Wohnmobil und dem roten Lotus Excel fahren Jenny Law (Miri-Am Kay), Fanatic (Carl. C. Ace) und Bruce Darlington (Bjoern Ass) in die Stadt, um sich im Park mit Adam zu treffen. Beim füttern der Enten und einem gemeinsamen Hot Dog mit Softdrink, erklärt der muskulöse Schwarze worum es geht. Natürlich verspricht das F.B.I. zu helfen, obwohl sie wissen, dass ihnen das FBI auf den Fersen ist. Immerhin ist der Verkäufer am Hot-Dog-Stand verkabelt.

Mit FBI-Mann John Montgomery Baxter im Nacken, recherchiert F.B.I. erst einmal und mischt sich unter die Leute. Im Zeitungsarchiv kommt Jenny dahinter, dass Teamarzt Benjamin Bingo in Wirklichkeit Dieter Dobinski-Reuter heißt und aus der DDR stammt. Hier scheint also noch mehr Leute im Hintergrund ihr dreckiges Spiel zu spielen, als alle glauben.

Fanatic nutzt die Gelegenheit, um Hühnerfüße einzukaufen und - in einen schwarzen Umhang gekleidet - im Stadion die Vorbereitungen für die Eröffnungsfeier zu beobachten. Dabei kommt er auf die geniale Idee sich als Seelsorger des nigerianischen Leichtathletikteams auszugeben und nennt sich M’Baba Mubambo. So ist es ihm ein Leichtes Zutritt zu bekommen und sich umzuschauen.

Derweil nimmt sich Bruce Darlington im “Four Seasons” eine Suite und macht den Mädels schöne Augen, bevor er Kontakt mit seinem alten Kumpel und Sportreporter Eddy Fingers aufnimmt. Mit Hilfe von Eddy besorgt Bruce Presseausweise, mit denen F.B.I. an der Eröffnungsfeier teilnehmen kann.

F.B.I. sucht nun im Wohnheim der US-Mannschaft das Gespräch mit Adam, der sehr besorgt ist, sich aber darauf freut als Flaggenträger die Mannschaft ins Stadion zu führen. Er ist froh, dass F.B.I. schon große Fortschritte gemacht hat. Von den Beziehungen von Trainer Charles Clementine zur Stasi oder dem KGB weiß er nichts.

Also gibt sich F.B.I. bei Clementine nun als Sprecher der nigerianischen Leichtatheltikmannschaft aus. Bruce ist betont cool und erklärt, das Nigeria bei der nächsten WM gerne ein schlagkräftiges Team aufstellen möchte und noch einen Trainer sucht, der unkonventionelle Wege kennt, um den Erfolg zu sichern. Clementine meint daraufhin, das sei kein Problem und mit Doping kennt er sich aus. F.B.I. kommt nun zum Schein mit Clementine ins Geschäft.

Kaum zurück bei den heißen Mädels am Büffet erfährt Bruce, dass Adam noch eine Runde im Park joggt, um sich auf die Eröffnungsfeier vorzubereiten. Von Clementine weiß er allerdings auch, dass Adam eine Abreibung verpasst bekommen soll. Die Zeit drängt.

Leider ist Fanatic gerade unterwegs, um im Stadion Hühnerfüße zu verteilen und weiter an seiner geschraubten Adam-Anderson-Voodoopuppe zu basteln. Ein Projekt, dass Fanatic sehr am Herzen liegt.

Also rasen Jenny und Bruce in den Park, um Schlimmes zu verhindern. Sie kommen gerade rechtzeitig um zu sehen, dass das nigerianische Schützenteam zwei dunkle Vans parkt, um noch ein wenig zu trainieren. Moment mal? Nigerianisches Schützenteam? Nigeria tritt bei der WM doch gar nicht an!

Misstrauisch geworden macht sich Jenny daran, die Sportschützen mit ihren automatischen Pistolen abzulenken. So schindet die redebegabte Pflichtverteidigerin genug Zeit, damit Bruce Adam abfangen kann. Das bekommen die Schläger natürlich mit und rennen nun ebenfalls los. Jenny schaltet natürlich sofort und klaut einen der Vans, um für weitere Verwirrung zu sorgen.

Eine clevere Idee, denn nun macht die Hälfte der Sportschützen kehrt und verfolgt nun im zweiten Van Jenny. Bruce und Adam nutzen die Verwirrung, um ebenfalls zum Parkplatz zu laufen. Dabei schäkert Bruce kurz mit einigen Joggerinnen und bietet sie, die Verfolger abzulenken. Die Girls erfülle Bruce gerne die kleine Bitte und ziehen blank. Mit ihren großen Brüsten verwirren sie die Schläger. Zeit für Bruce und Adam, um ebenfalls die Verfolgung aufzunehmen.

Jenny braust nun über den Highway, schießende Verfolger im Nacken. Um den Verkehr nicht zu gefährden rast sie mit dem Van eine Brücke hoch. Verdammt, die ist noch nicht fertig! Und die Verfolger sind kurz hinter ihr! Und Bruce ist kurz hinter den Verfolgern!

Bruce Darlington überlässt nun Adam das Steuer und lehnt sich mit seiner Knarre aus dem Wagen. Nicht umsonst ist der Frauenheld für seinen langen und harten Lauf bekannt. Doch diesmal muss er sich im letzten Augenblick zurückziehen und sein Schuss geht am Ziel vorbei.

Einer der Gangster ist darüber allerdings so erschrocken, dass er seine Pistole versehentlich abdrückt und auf den Fahrer schießt. Der Van rast nun durch die Leitplanke, knallt auf den Boden überschlägt sich drei mal und explodiert in einem grandiosen Feuerball. Geschafft!

Bruce, Jenny und Adam fahren nun zurück. Sie haben glücklicherweise Schlimmeres verhindert und es wird Zeit, sich auf die Eröffnungsfeier vorzubereiten.

In der Suite tauschen sich die Freunde die Informationen aus. Da klopft es an der Türe und eine junge und gutaussehende Blondine kommt zu Besuch. Es handelt sich um Gina Hill, die Arzthelferin von Doc Bingo. Verzweifelt erklärt sie, dass Bingo und Clementine ihre Pläne geändert haben. Sie wollen Adam nicht mehr zum Dopen überreden, sondern den Bodybuilder aus dem Weg räumen. Deswegen haben sie in Adams US-Flagge eine Zeitbombe versteckt …

Abgelegt unter Allgemein, Funky Colts, Spielberichte | 2 Kommentare »