Taysals Abenteuerland

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Archiv für August, 2009

F.B.I. 1.3 - Der Adler ist gelandet

Erstellt von Taysal am 29. August 2009

Mit “Der Adler ist gelandet” (im Original “Eagle in the Sky”) kommt die bisher schwächste Folge daher. Scheinbar haben die Produzenten unter Zeitdruck gearbeitet, ganz so, als hätten sie frühzeitig an die Kinokasse gemusst. Na ja …

Jedenfalls beginnt die Episode damit, dass F.B.I. an Bord eines Touristenschiffs oberhalb der Niagarafälle ist und auf die Stromschnelle zutreibt. Hinter ihnen das echte FBI in schwer bewaffneten Patrouillenbooten. Fanatic steht vorne am Bug und begrüßt die Wellen, während das Schiff nun vorne über in die Tiefe kippt und Bruce im letzten Augenblick auf ein Surfbrett springt, um auf den Wellen zu reiten. Es folgt der Vorspann, dann geht es richtig los.

F.B.I. hat von Anna Bella Cecilia Domingo die Adresse einer Baustelle in New York bekomme, dort soll der Capital Tower hochgezogen werden und ein Indianer namens Jerry Little-Tree hat um Hilfe gebeten. An der Baustelle angekommen, begrüßt Jerry F.B.I. erst einmal herzlich und erklärt, dass er und seine Jungs - alles schwindelfreie Bauarbeiter - für einen geringen Lohn arbeiten würden und nun auch festgestellt hätten, dass die Baumaterialien minderwertig sind. Niemand weiß wer dahinter steckt, aber der Verdacht fällt sofort auf die Baufirma Stone’s Building, die Victor Stone gehört.

Das Team fährt also erst einmal zur Firma und gibt sich als eventuelle Auftraggeber aus. Glücklicherweise ist Stone ein begeisterter Golfer und Fanatic hält sich derzeit für Fernard Langer, einen berühmten deutschen Golfer. Die beiden kommen also ins Plaudern und dabei erfährt F.B.I., dass hier viel Geld im Spiel ist und vielleicht auch der Bürgermeister mitmischt. Der ist ebenfalls ein begeisterter Golfer und ziemlich ahnungslos.

Zurück am Bau nimmt F.B.I. mit Michael Two-Hawks Kontakt auf, der sich als Arbeiter unter die Indianer gemischt hat. Gemeinsam finden sie heraus, dass der Bauleiter - Finn McDonald - die ganze Verantwortung trägt und wohl in die eigene Tasche wirtschaftet. Mit seinen Missetaten konfrontiert packt McDonald aus und gesteht, dass er auf Anweisung von Stone handelte und der alle Beweise im Büro versteckt. Aha, nichts wie hin!

Allerdings war es nur ein Trick von McDonald, der nun einen Bagger klaut und damit flieht. Das Team rast natürlich hinterher und im Schritttempo geht es durch den Verkehr. Also Rasanz ist was anderes. Jedenfalls holt F.B.I. den Bagger ein und Fist schießt die Kette platt. Derweil fährt O.L.D.I.E. mit Michael ins nächste Krankenhaus, da der Indianer aus dem dreizehnten Stock im freien Fall ein Klohäuschen getroffen hat. Die Beweise sind jedenfalls gesichert und McDonald wandert ins Gefängnis.

Also diese Folge kam mir recht kurz vor und wirkte wie ein Lückenfüller. Bei der Verfolgungsjagd gab es zwar viel Blechschaden, aber der Bagger wirkte richtig lahm. Und es fehlte auch eine zünftige Schlägerei. Witzig war dagegen mal wieder Fanatic, der andauernd mit dem Golfball Bruce am Kopf traf. Der rettete wiederum einen Goldfisch, in dem er ihn in den Mund nahm. War zwar ganz lustig, muss aber auch nicht immer sein.

Im “People Magazin” gab es übrigens eine Note von Mike Against-Stone, der sich kritisch über den Rassismus gegenüber Indianern äußerte und sich wünscht, man würde das Erbe der echten amerikanischen Ureinwohner anerkennen.

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F.B.I. 1.2 - Ente süß sauer

Erstellt von Taysal am 29. August 2009

Die Episode “Ente süß sauer” (im englischen Original “Sons of China”) war als großer Knaller angekündigt, der durch grandiose Verfolgungsjagden überzeugen sollte. Ohne zu viel zu verraten, dass hat er auch.

Die Folge beginnt im verschneiten Aspen. Man sieht das Team auf einem einsamen Berggipfel in schwindelerregender Höhe. Es gibt eine wacklige Berg-Tal-Bahn, ein paar Drachenflieger und Ski, die an der Wand lehnen. Im Hintergrund rauscht das KGB heran, um F.B.I. auszuschalten. Suzy Sue (gespielt von der sexy Eeleye Anne) ballert mit einem Raktenwerfer auf den Gipfel, es gibt einen Erdrutsch inklusive Lawine und der Berggipfel rast auf alle Beteiligten hinab. Im letzten Augenblick springt F.B.I. mit den Drachenfliegern in den Abgrund, während Bruce mit den Ski den Steilhang hinabspringt …

Das Team befindet ich nun in Chinatown. In dieser Folge sind Bruce, Suzy, Jennifer und Fanatic mit von der Partie. Den Kontakt hat mal wieder Anna Bella Cecilia Domingo vom Radiosender K.A.C.K. hergestellt. F.B.I. soll im Restaurant “Peking Ente” Mister Sing Sing treffen. Der arbeitet und lebt dort mit seinem Sohn Fu Kung und seiner Tochter Klingeling - beides Teenager. Außerdem hat er noch Probleme mit unbekannten Schutzgelderpressern, die in letzter Zeit die Gegend unsicher machen. Die Gangster haben schon einmal sein kleines Restaurant aufgemischt und wollen am Abend wieder vorbeikommen. Das Team entschließt sich nun, Sing Sing zu helfen. Da Fanatic glaubt er sei Pavarotti und Lieder von Frank Sinatra zum Besten gibt, veranstaltet F.B.I. für den Abend ein kleines Konzert in der Peking Ente.

Bruce versteckt einen Kassettenspieler im Klavier, Fanarotti singt und wedelt mit seinem weißen Schal, Jennifer spielt die Bedienung und Suzy versteckt sich mit ihrem Scharfschützengewehr auf der Toilette. Dann kommen auch schon die drei Gauner reingeschneit - Ping Peng, Bang Bang und Ka Wumm - und sind ziemlich stinkig wegen dem Konzert. Bruce bleibt allerdings locker bis “New York, New York” vorbei ist, dann setzen die ersten Töne von Michael Jacksons “Beat it” ein und Bruce haut Ping Pengs Kopf andauernd aufs Klavier.

Fanarotti haut mit seinem Takstock Bang Bang ein Staccato um die Ohren, während Suzy aus dem Klo stürmt und aus der Hüfte Ka Wumm in den Fuß schießt und Jennifer mehrmals kräftig zuhaut. Die drei Gangster sind erst einmal versorgt und werden ein wenig unter Druck gesetzt, bis sie alles ausplaudern und versprechen Chinatown zu verlassen.

F.B.I. bekommt nun raus, dass Mister Boss Chef der Schutzgelderpresser ist, eine Wäscherei vier Häuser weiter betreibt und ganz groß in die organisierte Kriminalität einsteigen will. Nun macht sich Fanarotti erst einmal auf den Weg in einer Rischka, um die Wäscherei auszuspionieren. Dabei sieht man tolle Nachtaufnahmen von Chinatown und Chinesen in Kimonos mit Schulterpolstern.

Fanarotti berichtet dem Team nun von seinen Beobachtungen und F.B.I. beschließt Hot Pants zu basteln und dort zu deponieren. Damit sind natürlich die heißen Höschen von Suzy gemeint, die sie mit Sprengstoff und Fernzünder versieht. Hier sieht man auch kurz Slappy, wie er Suzys Werkzeug im Maul hält. Einfach köstlich.

Bruce bringt nun die Hotpants und sein Hemd in die Wäscherei. Sofort bandelt er mit den beide süßen Wäscherinnen an und eist sie bei Mister Boss los. Der will glücklicherweise alleine sein, um wichtige Geschäfte zu erledigen. Kaum am F.B.I.-Mobil angekommen, liefert sich Klingeling - die unheimlich auf Bruce steht - einen Chickenfight mit den beiden Angestellten. Bruce kann die Sache natürlich schlichten, da fällt auf, das Fu Kung verschwunden ist. Sofort ist klar, das Mister Boss Sing Sings Sohn Fu Kung entführt hat.

F.B.I. braust sofort los und stürmt die chinesische Wäscherei. Suzy Sue und Favarotti schalten die auftauchenden Ninjas aus, während Bruce ins Büro flitzt und den auf einen Stuhl gefesselten Fu Kung findet. Mister Boss ist hinten aus dem Fenster geklettert und flieht auf einem Motorroller. In diesem Augenblick trifft Suzy die Hot Pants und alles fliegt in die Luft. Doch im letzten Augenblick kommen alle aus dem Gebäude. Puh!

Bruce stellt Fu Kung auf den Gepäckträger eines weiteren Motorrollers und nimmt die Verfolgung auf. Suzy und Jennifer setzen sich ins Wohnmobil und brausen hinterher, während Favarotti in eine Rischka springt und den Chinesen Wing Wing zu Höchstleistung antreibt. Die wilde Jagd geht nun durch ganz Chinatown bis in den Park hinein. Unterwegs muss Bruce auf ein Fahrrad umsteigen, aber auch hier balanciert Fu Kung (gespielt von einem gewissen Jackie Chan) kunstvoll auf dem Gepäckträger.

Mister Boss rast nun über den Nachbau der Golden Gate Bridge und lässt die Brücke hinter sich einstürzen. Für F.B.I. kein Problem. Jennifer springt mit dem Wohnmobil über eine Rampe, während Suzy aus der Hüfte in die Reifen schießt. Fanarotti hält einfach auf das Ufer zu, Wing Wing fällt vorne weg und Fanarotti wird - wie mit einem Katapult - auf die andere Seite geschleudert und fängt dabei den Koffer mit den Beweisen. Wuha! Bruce fährt einfach durch das fußhohe Wasser des Bachs durch und bleibt vor Mister Boss stehen. Fall erledigt …

Die Folge hat mir sehr gut gefallen, da sie einfach alles geboten hat. Vor allem die knapp angezogene Eeleye Anne ( eine gebürtige Texanerin und ehemalige Miss USA) mit ihren Kurven ist einfach WOW. Besonders lustig waren die Einlagen von Fu Kung. Ich denke, dieser Chan wird noch die ein oder andere Rolle bekommen. Ein biegsames Kerlchen.

In der Yellowpress gibt es übrigens ein Interview mit Bjoern Ass. Dort wird er darauf angesprochen, ob er es bereut damals die Rolle in “Raiders of Lost Ark” (”Jäger des verlorenen Schatzes”) abgelehnt zu haben, so wie Tom Selleck. Bjoern Ass meinte darauf hin: “Tom Selleck? Der besitzt so viel Sex-Apeal wie eine Meeres-Nacktschnecke. Zitieren Sie mich ruhig.” Die beiden scheinen sich noch immer nicht zu mögen.

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Deadlands: Reloaded - Gelyncht!

Erstellt von Taysal am 18. August 2009

GalgenbaumUnd weiter geht der wilde Ritt durch das heiße und staubige New Mexico. Diesmal auf der Basis von “Lynched” - einem One-Sheet von der Pinnacle-Seite.

Nach dem kleinen Zwischenfall bei der Farm, schnappte sich Julie den toten Jack und galoppierte mit ihm nach Steins zurück. Derweil waren Keezheekoni und Doc Quinn ihren neuen Freunden nachgeeilt, um diesen beizustehen. Zufälligerweise kam auch der Kopfgeldjäger Isaac Lee hinzu, der in der Gegend nach Pferdedieben und Mördern Ausschau hielt.

Nach einer kurzen Bekanntmachung fächerte das Aufgebot auseinander und visierte die übriggebliebenen Blutdrahte an. Zwei gemeinsame Feuerstöße später waren diese Schrecken nur noch Geschichte. Die toten Farmer wurden beigesetzt, Teile der toten Rinder zu Beef verarbeitet und dann die Mulis vor den Karren gespannt. Immerhin musste hier eine Lieferung zugestellt werden.

Man ahnt es schon: Als das Aufgebot zu Dämmerung nach Eastman’s Creek einritt war die kleine Stadt wie ausgestorben. Nur einige wenige Vorhänge bewegten sich und waren Anzeichen, dass hier noch jemand lebte. Ziel war nun erst einmal der Saloon der Stadt, um dort die Waren abzuliefern und etwas zu trinken. Der Saloon war auch gut gefüllt, doch je tiefer die Sonne stand, um so nervöser wurde die Leute. Bevor der glühende Ball endgültig am Horizont abtauchte, tranken alle aus und verschwanden.

Irgend etwas schien hier nicht zu stimmen … ganz und gar nicht. Und der Keeper war auch ziemlich nervös. Was er zu erzählen hatte klang auch entsprechend beängstigend. So war es in den letzten Wochen zu mehreren Morden gekommen. Auf drei umliegenden Farmen hatte man die Bewohner Nachts aus den Betten gezerrt und außerhalb der Stadt am Friedhof aufgeknüpft. Jeder hatte nun Angst er würde das nächste Opfer sein.

Eigentlich kein Zeitpunkt, um Eastman’s Creek einen Besuch abzustatten. Aber man war nun einmal hier. Während sich die anderen Partner einen Schlafplatz im Stall suchten, klopfte Violet an einem der Häuser an. Laut Bartender wohnte dort ein älteres Paar, das auch ein Zimmer vermietete. An jenem Tag waren die Leute jedoch zu verängstigt und wiesen Violet schroff ab. Die ließ nicht locker und versuchte hartnäckig ein Zimmer zu bekommen. Die Situation eskalierte und schon flogen blaue Bohnen. Wenige Sekunden später waren Doc Quinn und Willy MacBaine damit beschäftigt, wieder für Ruhe zu sorgen und die Einwohner davon zu überzeugen, dass man doch harmlos sei. Glücklicherweise waren die beiden Männer erfolgreich mit ihren Bemühungen.

Nach einem kargen Frühstück aus Wasser, Whisky und Beef, beschloss das Aufgebot sich in der Gegend umzusehen und für ein wenig Recht und Ordnung zu sorgen. Zuerst ging es zum Friedhof, der über eine Meile außerhalb lag. Und noch etwas weiter stand in alter, totr Baum auf einem Hügel. Die Schlingen, in denen man die Toten gefunden hatte, hingen noch immer an den Ästen.

Willy hatte sofort eine passende Lösung parat: “Lasst uns den Baum umhauen, dann haben die Mörder nichts mehr zum Aufknüpfen”. Die anderen waren natürlich dagegen. Die Mörder brauchten ja nur einen anderen Baum suchen. Nein, es musste eine andere, eine echte Lösung geben. Also ging der Ritt weiter zu den überfallenen Farmen. Am Nachmittag waren diese weitegehend untersucht und es stand fest, dass sich in der ersten Farm jemand mit Gewalt zutritt verschafft hatte. Bei den beiden anderen Farmen hatten die Bewohner wohl freiwillig ihre Mörder hereingelassen.

Das Aufgebot beschloss nun den Mördern eine Falle zu stellen und sich am Baum zu verstecken. Immerhin wurden erst hier die Leute umgebracht, also sollte niemand in Gefahr sein. Willy und Keezheekoni kletterten auf den Baum, während sich Quinn und Isaac hinter Büschen und Sträuchern verbargen. Dann warteten sie … und warteten … und warteten … bis sich auf dem Friedhof etwas bewegte. Einige der Gräber brachen auf.

Aha! Erwischt! Während Quinn überlegte wie er sich erklären sollte was da gerade geschah, da es ja nicht geschehen konnte, kletterten die Indianerin und der Texaner vom Baum, um in den Angriff überzugehen. Plötzlich bleiben die gehängten Toten stehen und drehten sich in Richtung Baum, so als ob sie von jemandem gewarnt worden seien. Also ging der Kampf los. Allerdings hatte die Sache einen Haken …!

Der Baum selbst war gar kein Baum, sondern eine uralte und schreckliche Kreatur. Keezheekoni hatte als Schamanin zwar ein ungutes Gefühl gehabt, war jedoch zu jung, um von diesem Mythos bereits gehört zu haben. Woher sollte sich auch wissen, dass die Manitus diesen alten Schrecken aus seinem ewigen Schlaf holten, um erneut über die Welt zu wandeln? Eben!

Der Galgenbaum schlang jedenfalls seien Schlingen um die Hälse von Willy, Keezheekoni und Isaac, so dass nur der Doc blieb, um die Kreatur anzugreifen. Violet selbst hatte sich einen halben Kilometer weiter mit den Pferden verborgen, um Rückendeckung zu geben. Als der erste Schuss fiel, rit sie sofort los. Nun ja, und sie hatte die ganze Ausrüstung dabei.

Derweil waren die anderen in Panik. Zwar konnte sich Isaac wieder losschneiden, aber er landete vor den gehängten Toten - und die waren ziemlich bösartig. Der Baum selbst war auch eine Bestie, die man kaum verletzen könnte. Er schluckte jeglichen Schaden und an seiner harten Rinde prallte beinahe alles ab. Willy schlug seine Lampe gegen den Baum und versuchte ihn anzuzünden, doch das Streichholz wollte sich nicht entzünden und so verstarb der mutige Texaner am Baum baumelnd.

Der fing dann schlussendlich doch Feuer, denn kurz zuvor hatte sich der Doc ebenfalls losgeschnitten und zündelte nun, während Keezheekoni in der Gestalt eine Schlange den Schlingen entschlüpft war. Obwohl die Flammen heiß loderten, brannten sie den Galgenbaum nur etwas an. Der begann sich nun auf dem Boden zu wälzen, um die Flammen zu ersticken. Für Doc Quinn eine passende Gelegenheit, um dem Monster ein paar Schuss in die empfindlichen Wurzeln zu jagen. Aha, das kratzte den Baum nun doch.

Isaac erledigt nun den letzten der Zombies, als auch schon Violet mit den Pferden eintraf. Für den texanischen Kopfgeldjäger die Gelegenheit sich auf seinen Gaul zu schwingen und - die anderen als Ablenkung nutzend - erst einmal das Weite zu suchen. Violet, Keezheekoni und der Doc standen nun alleine dem Monster gegenüber und gaben ihr Letztes, um die Kreatur zu bezwingen. Glücklicherweise hatten sie nun Äxte zur Hand und erkannten, dass dieser dumme Baum wohl doch eine Kreatur mit Intelligenz war - nun, der Doc hielt es noch immer für einen Baum.

Violet begann nun das Monster abzulenken, es zu verspotten und zu reizen. Wütend schlug die Kreatur um sich, wurde zunehmend verwirrter und sah zu spät das Unheil kommen. Doc und Keezheekoni konzentrierten sich nun auf das beweglichere und empfindlichere Wurzelwerk des Galgenbaums. Frustriert, übernatürlich kreischend, versuchte das Monster nun seine Angreifer wegzuziehen und mit seinen Schlingen zu erfassen, doch blind vor Schmerz und Wut konnte es sich nicht mehr konzentrieren oder gar eine Handlung durchführen. Sich in Agonie windend kippte der Galgenbaum schlussendlich und löste sich im Wind New Mexicos ins Nichts auf. Erneut war das Land wieder etwas sicherer, aber erneut hatte es auch seine Opfer gefordert …

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The World News - Ausgabe 7/39

Erstellt von Taysal am 16. August 2009

Niemand ist Allwissend und spielt ein Abenteuer in einer zurückliegenden Zeit nahe der Realität, kann es schon mal zu Verwirrungen und Irrungen kommen. Das kann zwar niemand gänzlich verhindern, aber man kann für ein wenig stimmige Information sorgen. Deswegen habe ich, anlässlich meiner kleinen Pulp-Abenteurer-Gruppe, eine kleine Zeitungsseite gestaltet und - meiner Meinung nach - wichtige Headlines eingetragen. Das Dokument kann als PDF zur persönlichen Nutzung heruntergeladen werden:

pulp-world-news-1939

Sollte jemand Probleme mit dem Dokument oder seinem Inhalt haben und eine Löschung der Datei aus nachvollziehbaren Gründen haben, einfach melden.

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Abenteuer 1939 (01) - Das Auge von Kilquato

Erstellt von Taysal am 15. August 2009

Die USA im Juli 1939, New York, Metropolitan Museum of Art

Der Kurator des Metropolitan Museum of Art, Dr. Thomas Wetmore, hat drei ausgesuchte Gäste zu sich eingeladen, um mit ihnen eine dringende Angelegenheit zu besprechen. Dr. Wetmore hat von einem wertvollen Artefakt erfahren, dass sich im südamerikanischen Dschungel befindet. Seine Gäste sollen ihm dabei helfen, dieses wertvolle Stück für das Metropolitan Museum of Art zu bergen.

Ein befreundeter britischer Diplomat empfahl Dr. Wetmore einen jungen Major aus dem Diplomatenchor: Major Ronny McCan. Ende Zwanzig, eine steile Karriere hinter sich, eine Rindviehphobie und eckt öfter mal bei seinen Mitmenschen an. Allerdings auch ein Draufgänger, der seine Kampferfahrungen in Indien machte.

An seiner Seite die schöne Melody Monroe, offiziell McCans Sekretärin. Mitte zwanzig, gut gebaut, stets auf Vorsicht bedacht, loyal und mit einem großen Respekt gegenüber Nagetieren wie Mäusen und Ratten. Inoffizielle Quellen behaupteten, beide seien für den MI6 (Military Intelligence, Abteilung sechs) tätig. Bisher konnte dies jedoch niemand bestätigen.

Als letzter Gast war Misses Catherine-Lucy Dixon geladen, die Tochter von Henry Dixon, einem reichen Industriellen und Freund Wetmores. Seine kleine “Lulu” studierte Archäologie und Sprachwissenschaften. Sie hatte vor kurzem ihren einundzwanzigsten Geburtstag begangen und sich von Daddy eine echte Expedition gewünscht - und Daddy kam diesem Wunsch gerne nach. Die überzeugte Pazifistin war somit die dritte im Bunde und konnte es kaum abwarten, ihren ersten Schatz in Händen halten zu können.

Natürlich war Major McCan wenig angetan von dem Gedanken Babysitter für eine zwar bildhübsche, aber dennoch verwöhnte Großstadtgöre zu spielen. Aber Dixon finanzierte die Expedition und Dr. Wetmore versicherte dem Briten, das Catherine-Lucy gut auf sich aufpassen könnte. Außerdem sprach sie etliche Sprachen fließend. Notgedrungen gab McCan nach und Wetmore rückte mit den Informationen heraus.

Er hatte von einem Edelstein erfahren, den die Eingeborenen Südamerikas das Auge von Kilquato nannten. Ende des 18. Jahrhunderts hatten Missionare von dem Edelstein gehört und einen Bericht darüber verfasst. Angeblich befand sich dieses Artefakt im Quellgebiet des Flusses Puru, einem Zufluss des Amazonas, nahe des Dorfes Penobe. Das war nun das Ziel der Expedition. Flugtickets und Ausrüstung standen schon bereit, um am nächsten Tag loszulegen. Nach einer kurzen Bedenkzeit waren alle drei dabei - Major McCan allerdings nur zähneknirschend.

Catherine-Lucy und Melody Monroe verbrachten den Abend in den Archiven des Museums und stöberten in alten Dokumenten. Sie fanden heraus, dass es sich bei dem Edelstein um ein großes gelbes Juwel handelte, dass Teil einer monströsen Krokodilstatue war, die Kilquato darstelle, den aztekischen Gott der Krokodile. Überlieferungen nach besaß der Edelstein magische Kräfte. Catherine-Lucy enteckte sogar den handschriftlichen Bericht der Missionare und konnte einige Worte entziffern: “Die Indios (…) derjenige der das Auge (…) über alle Krokodile (…)” Das waren Informationen, die später vielleicht noch einmal wichtig würden.

Am nächsten Tag brach die kleine Expedition mit einer modernen Boeing B-307 nach Dallas auf, stieg in eine Lockheed Orion nach Mexiko Stadt um, um dort Pablo zu treffen, den Besitzer einer fünf Jahre alten Douglas DC-2. Trotz den wenigen Jahren auf ihrem Buckel sah die Frachtmaschine heruntergekommen aus. Das führte bei Catherine-Lucy zu einem hysterischen Anfall, da sie keinesfalls auf einer Kiste sitzen wollte, sondern einen echten Sitzplatz verlangte. Pablo stelle einen Stuhl in den Laderaum und sah die Sache als erledigt an. Major McCan bekam langsam Kopfweh von Catherine-Lucys ewigem Genörgel und versuchte verzweifelt ein wenig zu schlafen. Immerhin sollte der Flug die ganze Nacht dauern.

Douglas DC-3Das sorgte dafür, dass Catherine-Lucy den Major mit einer Tasse Wasser aufweckte und darauf hinwies, dass es nur einen Fallschirm gab und den besaß Pablo. Außerdem hatte der Mexikaner den Sitze des Copiloten entfernt, um mehr Stauraum für seine Fracht zu bekommen. Schlussendlich hob die DC-2 ab und flog Richtung Südamerika. Ziel war Belem, eine kleine Stadt am Amazonas.

Es war eine unruhige Nacht. Das kleine Notlicht flackerte bei jeder winzigen Böe und Catherine-Lucy hatte Angst abzustürzen. Zwar war es der jungen Amerikanerin gelungen Pablo den Fallschirm abzukaufen, aber sie traute dem Mexikaner nicht über den Weg. Auch Melody hatte kein Auge zugetan. Sie hatte im Licht der Lampe eine Maus gesehen und lag nun mit einer Machete auf der Lauer. Einzig Major McCan schlief tief und fest. Er war schon unter schlimmeren Bedingungen gereist und abgehärtet.

In den frühen Morgenstunden war die DC-2 auch schon über dem Dschungel Brasiliens und im Cockpit klingelte der Wecker. Das ließ Catherine-Lucy aufschrecken und sie rannte nach vorne. Tatsächlich! Pablo hatte das Steuer mit einigen Stricken fixiert und sich etwas Schlaf gegönnt. Während die jungen Studentin Zeter und Mordio schrie, korrigierte er den Kurs und grinste nur gelassen.

Auch Major McCan wurde wach. Vor allem da Melody eine Maus entdeckt und aufgeschrien hatte. Die Maus war nun hinter McCan und Melody schlug reflexartig mit der Machete zu. Der Major duckte sich zur Seite, die Maus ebenfalls und Melody Monroe durchschlug die Treibstoffleitung. Autsch! Glücklicherweise konnte McCan die Leitung schnell reparieren und Belem war nur noch ein Katzensprung entfernt. Nah genug, um mit dem restlichen Treibstoff auf einem Feld außerhalb der Stadt sicher landen zu können.

Sofort eilten ein paar Indios herbei und boten ihre Dienste beim Ausladen an. Pablo koordinierte die Angelegenheit und ließ sämtliche Kisten zu den Docks bringen. Dort lag die Amazonia vor Anker, ein altes Flussboot. Catherine-Lucy heuerte erst einmal zwei Träger an und machte dann mit Melody eine kleine Tour durch die Stadt, um einige Informationen einzuholen. McCan beaufsichtigte lieber die Arbeiter und besah sich die weitere Transportmöglichkeit.

Die AmazoniaDie Amazonia gehörte Kapitano José, einem sympathischen und ehrlichen Kerl. Das Boot war alt und lag etwas schwerfällig im Wasser, doch es würde seinen Dienst verrichten. Außergewöhnlich war der außenliegende Behelfstank, den José nach einem kleinen Unfall dort montiert hatte. Aber auch das schreckte McCan nur wenig ab - er kam mit allem zurecht, solange es keine Kuh war. José und er begannen nun mit dem verladen der Kisten. Kurz darauf stießen Melody und Catherine-Lucy hinzu.

Sie hatten in Erfahrug gebracht, dass ständig Expeditionen den Amazonas hinab- und hinauffuhren. Unter anderem auch Ausländer in Uniform. Das weckte bei McCan sofort alle Sinne. Er dachte sofort an Deutsche Soldaten und bekam ein mulmiges Gefühl in der Magengegend.

McCans wurde von einem großen Kerl abgelenkt, der sich als Manny vorstellte und seine Hilfe beim verladen anbot. Er und seine Jungs schienen kräftige Kerle zu sein, die anzupacken wussten. McCan ging gerne auf das Angebot ein. Er hoffte ein paar weitere Informationen von Manny zu bekommen, der sich wiederum für die Amazonia und ihr Reiseziel interessierte. Als Manny jedoch Catherine-Lucy und Melody sah, kreisten seine Gedanken um ganz andere Dinge und er verspürte seinen ganzen Manny-Charme - der bei den beiden Damen jedoch keinen Widerhall fand.

Nachdem die Arbeit erledigt war zahlte Major McCan die Leute aus und die Amazonia stach in See. Gemütlich tuckerte sie den Amazonas hinauf. McCan unterhielt sich mit José im Steuerstand, Melody nahm den provisorischen Tank genauer unter die Lupe und Catherine-Lucy kletterte in ihrem modernen Badeanzug aufs Dach des Schiffs, um sich zu sonnen. So bemerkten zuerst die beiden Frauen das Boot, das ihnen folgte: Manny und seine Bande - Flusspiraten!

Melody und Catherine-Lucy gingen sofort in die sichere Kabine, während Major McCan den Motor der Amazonia auf Trab brachte und José Gas gab. Der erfahrene Kapitano lenkte das Boot aus dem Sichtfeld und suchte dann in der Nähe des Ufers Schutz unter ein paar überhängenden Ästen und wuchernden Büschen. Die Piraten rasten an ihnen vorbei - die Amazonia war erst einmal sicher.

Die Abenteurer begann nun das Boot zu tarnen, doch die Piraten kehrten zu früh zurück und entdeckten die Amazonia. Catherine-Lucy ging erneut in Deckung, während sich Melody am Heck um die Maschinenleistung kümmerte. Diesmal sprang McCan ans Steuerruder und es begann eine wilde Verfolgungsjagd. Und obowhl McCan alles gab, holte Mannys Bande immer weiter auf. Immerhin hatten sie das schnellere Boot und das Maschinengewehr am Bug spuckte mehrere Garben Bleib - bis es blockierte.

Manny zog mit der Amazonia nun gleich auf und seine Leute sprangen rüber, um das Boot zu entern. Einige von ihnen stürzten dabei in das krokodil- und piranhaverseuchte Wasser. Major McCan rief Catherine-Lucy zu sie solle ihm seine Waffen bringen, aber eine Dixon schreit niemand an. Und so erklärte Catherine-Lucy, er sollte bitte das Zauberwort benutzen, so viel Höflichkeit müsse sein.

Melody besaß diese Höflichkeit und während Kugeln und Splitter um sie herumfegten, kroch Catherine-Lucy mit den Waffen heran. Obwohl die Studentin überzeugte Pazifistin war, so wollte sie keineswegs ihr Leben durch ein paar Piraten aushauchen. Also zog sie ihren Deringer aus dem Ausschnitt und hielt grob in Richtung Piraten. Der Major rief ein “Plan B” nach hinten und Melody machte Catherine-Lucy ein Zeichen, sich festzuhalten. Die Amazonia schrappte nahe des Ufers über einem im Wasser treibenden Baumstumpf und einige der Angreifer gingen über Bord.

Der PuruWütend ließ Manny nun das Steuerrad los, zog sein Messer und setzte ebenfalls über. So schnell wollte er seine Beute nicht aufgeben. Zu seinem Pech sprang er dabei in die Kugeln der beiden Ladys und taumelte benommen einen Schritt zurück. Major McCan fluchte wegen seinen Waffen, schnappte sich einen Schraubschlüssel und ging damit auf die Piraten los. Leider waren sie in der Überzahl und McCan erhielt eine ordentliche Tacht Prügel. Aber Dank des Waffenfeuers seine weiblichen Begleitung konnte er Manny ausschalten und die Piraten sprangen lieber über Bord, als noch mehr zu riskieren. Erschöpft sank der Major auf die Planken der Amazonia und presste seine Hand auf die blutende Stichwunde an seiner Seite.

Catherine-Lucy und Melody schleppten ihn in die Kabine und machten sich daran die Wunden zu untersuchen. Während sich McCan und Catherine-Lucy erneut stritten, versorgte die Studentin und angehende Archäologin die Verletzung fachgerecht. McCan war halbwegs fit, die Piraten in die Flucht geschlagen und das Abenteuer ging weiter.

Nach zwei Tagen erreichte die Amazonia den Puru und folgte dessen Lauf. Das Boot passierte dabei ein kleines Fischerdorf, an dessen Strand in Tücher eingewickelte Tote lagen. “Sicherlich irgendeine Seuche”, vermutete der Major und wiese Josè an, zügig vorbeizufahren. Nach einem weiteren Tag erreichte die Amazonia dann Manaus, ein großes Fischerdorf. Eine willkommene und letzte Gelegenheit um Vorräte aufzufrischen und Neuigkeiten zu erfahren …

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Deadlands: Reloaded - 5 Minutes to Midnight

Erstellt von Taysal am 14. August 2009

Der Einstieg in Deadlands: Reloaded ist nun getan, die Spieler weitgehend bei der Sache. Nach dem Abenteuer aus dem weltweiten Netz wird es Zeit, mit meiner eigenen kleinen Kampagne zu beginnen: 5 Minutes to Midnight. Hintergrund zu den Abenteuern und zur inspirierenden Musik sind wohl offensichtlich oder werden es bald. Da nicht alle Spieler anwesend waren ging es mit nur kleinen Besetzung los.

Violet sprach bei Seth Fields vor, dem Besitzer des Black-Soul-Saloons und größter Fisch der Stadt. Der hatte aber keine Lust auf ein kleines Gespräch und war vom Anblick der Ostküstenhure wenig angetan. Scheinbar lenkten ihn ganz andere Probleme ab.

Jack Jones hatte einen kleinen Claim gekauft und scheinbar ein Schnäppchen gemacht. Jedenfalls fand er einen leeren Lederbeutel und ein Dutzend Nuggets. Er war wohl auf eine echte Goldmine gestoßen und auf dem Weg zum Reichtum. Also Ritt er zurück in die Stadt, um im Black Soul einen Nugget zu verkaufen. Davon konnte er sich einen guten Whisky leisten. Wurde Zeit, das Geld auch anderweitig unter die Leute zu bekommen. Also ging Jack zu Westwood Freights. Dort hatte Willy MacBaine einen Job angenommen. Er saß mit seinem Kollegen Old Henry auf der Veranda und besah sich nur das Stadttreiben. Old Henry besah sich lieber seine Flasche, denn er trank gerne ein Schlückchen.

Als nun ein paar dahergelaufene Schläger einen der Einwohner schubbsten und sich dadurch provoziert sahen zuzuschlagen, mischte sich MacBaine augenblicklich ein. Da stand der Texaner nun und ihm vier miese Typen gegenüber. Einer gegen vier - bis sich Jack zu seinem Kumpel stellte. Zwei gegen vier. MacBaine versuchte die Sache friedlich zu lösen und schlug seinen Mantel zurück, um seine Knarren zu zeigen. Jedem sollte klar sein, dass dieser Mann zu Ende brachte was er anfing. Doch genau Heute hatten die miesen Typen ihren mutigen Tag und beleidigten MacBaine und Jack als dumme Texaner.

Genau das hörte Julie Strow, ebenfalls eine Texanerin. Sie war gerade in die Stadt gekommen und saß nun auf ihrem treuen Gaul Jack, als sie die Worte hörte und sich ebenfalls beleidigt fühlte. Sie kniff die Augen zusammen und sah verschwommen die Straße hinunter. Das Augenlicht war auch schon mal besser gewesen. Aber wenigstens hatte sie es noch - im Gegensatz zu ihrem linken Bein.

Schon wurden die Knarren gezogen und die blauen Bohnen flogen. Zwei der Schlägen waren bereits tot, bevor sie überhaupt ihre Holster erreichten, die beiden anderen kamen gerade so zum Abdrücken, verrissen aber im Todeskampf. Einer hielt etwas länger aus und MacBaine beugte sich zu ihm hinab. Der Cowboy wollte wissen, für wen die Schläger arbeiteten. “Cru-Crunch”, kam es dem Sterbenden über die Lippen, dann war es vorbei. Na ja, selber Schuld. Ein paar Freiwillige räumten nun die Leichen weg, immerhin sollte die Hauptstraße sauber und frei bleiben.

Die Texaner machten sich kurz bekannt, dann ritt Julie zum Black-Soul-Saloon hinüber. Absitzen und eine Unterkunft für die Nacht nehmen. Natürlich sorgte ihre Erscheinung für gehörige Aufmerksamkeit und schon musste die zielsichere Schützin erzählen, um was es sich bei der Schießerei gedreht hatte. Für die Übernachtung oder einen der vielen Whisky musste die Texanerin diesmal nichts zahlen.

Willy und Jack unterhielten sich noch auf der Straße, als ein geschniegelter Typ die Straße daher kam und sich als Ismael Crunch vorstellte. Crunch entschuldigte sich für das Benehmen seiner Männer und erklärte, er kaufe Land in der Gegend auf und seine Leute wären wohl etwas zu forsch gewesen. Land kaufen? Jack witterte sofort ein Geschäft und schon wechselte ein Claim seinen Besitzer. Ein satter Gewinn für Jack Jones. Der hatte nun kein Land mehr, aber dafür die Taschen voller Silberdollar.

Der Tag ging also gütlich und mit Gewinn zu Ende - doch bereits am nächsten Morgen gab es schlechte Nachrichten. Mann hatte hinter dem Gebäude des Pioneers die alte Hure Sally “Quick” Sanders gefunden - aufgeschlitzt wie ein Schwein. Das verstimmte Fields enorm, hatte das alte Mädchen doch in seinem Saloon gearbeitet. Also machte er mit Julie einen Deal aus: “Finde den Mörder der alten Quick und du zahlst hier eine Zeit lang nichts.” Julie schlug ein.

Zuerst einmal graste sie die üblichen Verdächtigen ab. Ihr fiel die neue Hure in der Stadt ein, vielleicht wollte die eine Konkurrentin aus dem Weg räumen. Aber Violet hatte ein Alibi. Sie war die Nacht daheim gewesen, was Jack Jones bestätigen konnte. Immerhin hatte er dort ein Zimmer zur Untermiete genommen. Also beschloss Julie, sich die Leiche genauer anzusehen.

Man hatte die alte Quick in die Chinesengasse gebracht. Dort landeten alle Toten, für die niemand eine richtige Beerdigung zahlen wollte oder die verschwinden sollten. Julie traf mit Metzgermeister Mister Wang zusammen, der kaum ein Wort Englisch sprach und immer wieder nur “Schwein, Quick, Quick, Schwein” sagte. Irgendwann begriff Julie und sah sich das Schweinegehege genauer an. Tatsächlich, da lag noch der angenagte Fuß der alten Quick und einige Därme, die jemand zu einem Zopf geflochten hatte. Na ja, keine verwertbare Spur mehr da.

In der Zwischenzeit übergab John Westwood seinen Laden in die treuen Hände seines neuen und zuverlässigen Angestellten Willy. Der alte Mann wollte einige geschäftliche Sachen erledigen und sah in Willys Augen, dass man diesem Texaner vertrauen konnte. Vor allem sollte Willy auf Old Henry achtgeben, denn der alte Suffkopp neigte zu spontanen Aktionen. Deswegen hatte man ihm auch die Patronen aus dem Colt genommen. Sobald Westwood im Zug saß schloss Willy den Laden ab, schnappte sich Old Henry und die beiden begannen mit einer Sauftour.

Auch Violet war sehr geschäftig und traf mit Charles River, dem Besitzer des Seven-Up-Saloons eine Vereinbarung: Sie bekam das kleine Hinterzimmer als Arbeitszimmer und die Gäste des Saloons bekamen eine schnelle Nummer zu günstigen Preise. “Die Masse macht’s”, lautete Violets Motto. Das freute vor allem Old Henry, der Violets Dienste sofort in Anspruch nahm, bevor er lostorkelte um noch eine Bahn zu schwimmen. Und das in Steins, der Stadt ohne Wasser. Willy war jedenfalls schon los, um am nächsten Tag einen klaren Kopf zu haben.

Früh am nächsten Morgen fand Westwood Old Henry am Wassertank des Bahnhofs. Jedenfalls einige Teile. Andere Teile waren im Tank. Sofort war die ganze Stadt auf den Beinen, um sich die eklige Sache anzusehen. Allen voran Julie, die erst einmal die zu einem Zopf geflochtenen Gedärme von Old Henry einsammelte. Willy ließ sich den Kopf vom Tank herunterreichen, um diesem eine gute Beerdigung zu ermöglichen. Zu allem Übel war Blut ins Wasser geflossen und so musste sich alles erst einmal einen Tag lang absetzen. Also gab es heute nur Whisky.

Jack nutzte die Zeit, um bei Crunch im Firestarter-Hotel vorzusprechen. Der wohlhabende Geschäftsmann suchte sicherlich noch einen guten Cowboy und Jack wollte seine Dienste anbieten. Schnell bemerkte er aber, dass Ismael Crunch ein übler Typ war. Ohne mit der Wimper zu zucken schoss er beim Frühstück den sturen Scatter über den Haufen, weil der seinen Claim nicht verkaufen wollte. Crunch schnippte etwas Blut vom Rührei und gab dann seinen Männern den Befehl, die Scatter-Söhne zu erschießen. Somit würde der Claim wieder frei. Mit Genuss aß Crunch dann weiter.

Jack machte sich vorsichtshalber auch vom Acker und suchte Willy MacBaine auf, um ihm davon zu erzählen. Ein Texaner wie Willy kann so etwas nicht dulden und schon war das kleine Aufgebot unterwegs, um die Scatters zu retten. Julie und Violet hatten sich den beiden angeschlossen und das Quartett der Gerechtigkeit ritt auf zwei Pferden und einem Muli zur Hütte der bedrohten Familie. Und da war einiges los.

Crunch hatte außerhalb der Stadt eine ganze Meute von Leuten, die nur auf ihren Einsatz warteten. Mehr als zwanzig Cowboys hatten die Hütte der Scatters aufs Korn genommen und schossen die Bude langsam zusammen. Sofort saß das Aufgebot ab und eröffnete ebenfalls das Feuer. Es war ein wahrer Kugelhagel, doch ein mieser Cowboy nach dem anderen hauchte sein Leben aus, bis schlussendlich der Boss den Befehl zum Rückzug gab. Doch er kam nicht weit. Julie schwang sich auf den Rücken ihres treuen Gauls, ritt hinterher und pustete den fiesen Kerl aus dem Sattel. Die Scatter-Boys waren gerettet und das Aufgebot konnte zurück in die Stadt. Immerhin musste noch ein Mord aufgedeckt werden.

Leider hatte noch immer keiner eine Ahnung, wer hinter der Sache stecken konnte. Vielleicht die Gründerväter Steins? Immerhin war die kleine Stadt vor fünf Jahren von einem desertierten Nordstaatler namens Lieutenant Albert Steins gegründet worden, in dem er hier sein Versteck aufschlug. Kurz darauf schlugen ihm die Apachen seinen Kopf auf und wurden wiederum von Seth Fields aufgeknüpft, als der mit seinem Treck hier entlangkam und beschloss, diese Ecke an den Schienen tauge wunderbar zum Siedeln. Allerdings war diese Theorie Julies irgendwie unhaltbar.

Der Tag verging ohne weitere Zwischenfälle. Willy MacBaine beschloss, dass er den Mörder von Old Henry stellen würde. Schwer bewaffnet und alleine stiefelte er in der Nacht los. Als der Texaner an der Chinesengasse vorbeikam, hörte er einen erstickten Ruf und eilte sofort hin, um nach dem Rechten zu sehen. Tatsächlich! Eine dunkle Gestalt hatte eine andere dunkle Gestalt von hinten gegriffen und zerrte sie weg.

“Stehen bleiben, Texaner!” forderte Willy und zog seinen Revolver. Der Fremde stieß sein Opfer weg und kam langsam auf MacBaine zu - es war Ismael Crunch, in seiner Hand ein scharfes Rasiermesser. Eindeutig die Mordwaffe. Augenblicklich gingen beide Männer aufeinander los. Stets im letzten Augenblick konnte sich Willy unter einem Hieb des Messers wegducken und antwortete mit einem Schuss aus seiner Waffe. Aber auch Crunch war geschickt und in seinen Augen funkelte ein mörderischer Bludurst. Doch der Texaner war einfach besser …

Crunch wanderte zu den Schweinen und Steins war sicher. Das erzählte Willy am nächsten Tag seinen Freunden - sehr zu Julies Bedauern. Immerhin hatte sie nun keine Beweise, die sie Fields vorlegen konnte. Die waren im Magen der Schweine verschwunden. Zu Willys Freude hatte jemand Unbekanntes in der frühen Morgenstunde einen Beutel mit frischen Koteletts auf die Stufen von Westwood Freights gelegt. Jedenfalls die Verpflegung war gesichert. Die würde er auch brauchen.

John Westwood hatte eine Lieferung Werkzeug und Saatgut für Eastman’s Creek. Eigentlich wollte jemand das Material abholen kommen, aber bisher hatte sich niemand gemeldet. Also sollte Willy den Ochsenkarren nehmen und die Waren nach Eastman’s Creek zum Bürgermeister bringen. Westwood Freights würde das halt in Rechnung stellen. Bevor das Aufgebot aufbrach wurden sie Zeugen, wie eine Arbeiterkohorte Iren aus Santa Fe eintraf. Scheinbar war Crunch Strohmann für den texanischen Minenmagnat Haste gewesen, der hier nun eine große Mine errichten wollte. Das roch nach Ärger.

Die Fahrt nach Eastman’s Creek sollte zwei Tage nach Norden hoch dauern und die Gegend galt als gefährlich. Also bat Willy seine Freunde doch mitzukommen. Gemeinsam hätte man sicherlich Spaß und es gäbe den ein oder anderen Dollar. Auch Violet war mit von der Partie, konnte sie doch auch in einer anderen Stadt für sich werben und die dortigen Ehemänner vielleicht zu einem heimlichen Besuch im Seven-Up einladen.

FarmhouseDer erste Reisetag verlief harmlos und auch die Nacht war angenehm. Am Morgen des zweiten Tags kam das Aufgebot jedoch an einer einsamen Farm vorbei, die verlassen wirkte. Jedenfalls drang kein Rauch aus dem Kamin. Vorsichtig näherten sich die vier der Farm, die von einem mit Stacheldraht umwickelten Zaun umgeben war. Vier Leichen hatten sich in dem Draht verheddert: Die Farmersfamilie!

Willy schluckte und zog seinen Revolver. Ihm war klar, dass sich wohl etwas Schreckliches im Haus befinden musste und die Farmer in den sicheren Tod getrieben hatte. Vorsichtig, Schritt für Schritt, näherte er sich dem Haus. Julie blieb in sicherem Abstand zurück, um Deckung zu geben. Jack fuhr mit dem Karren bis auf drei Schritte ans Gatter heran, während sich Violet die Toten genauer ansah.

Diese glichen blutleeren Hüllen, der Stacheldraht tief in die Haut gebohrt. In dem Augenblick jedoch, als Willy seinen Fuß auf die Schwelle des Hauses setzte, löste sich der Draht von alleine aus den Toten und begann mit wellenartigen Bewegungen. Verdammt! Blutdraht!

Die ganze Farm war von diesem Zeug umgeben und Willy beschloss sich im Haus zu verschanzen. Er rannte unters Dach und sah aus dem Fenster hinaus. Von hier aus erhoffte er sich einen guten Verteidigungsstand. Draußen tobte das Chaos!

Violet wurde von einem Teil des Drahtes angegriffen und konnte im letzten Augenblick wegspringen. Jack sah die Hure in Gefahr und stürzte sich auf den Blutdraht, um sich augenblicklich darin zu verheddern. Die Ochsen, nun ohne Führung, gingen panisch durch. Der sperrige Karren ließ nur eine Richtung zu und so brachen die Ochsen nach vorne aus. Sie kamen bis zum Haus, dann schlang sich der Draht um sie und begann die Tiere auszusaugen. Weitere Blutdrahte hatten den Weg aufs Dach gefunden und hangelten sich nun ins Gebäude hinein. Willy war ihnen eindeutig unterlegen.

Julie saß in sicherer Entfernung auf ihrem Jack und zog den Revolver. Sie kniff beide Augen zusammen, zielte kurz und drückte ab. Sie könnte problemlos als Kunstschützin auftreten. Eine Kugel nach der anderen zerfetzte Drahtstücke - doch für Texaner Jack kam jede Hilfe zu spät. Gurgelnd hauchte er im Draht sein Leben aus. Und auch Texaner Willy war mehr als angeschlagen. Nun galt es für beide Frauen wenigstens einen der Männer zu retten.

Während Julie den Weg freischoss, rannte Violet auf die Farm und prügelte mit ihrem neuen Schirm einen der Drahte zur Seite, dann lief sie den schräg stehenden Karren hoch und sprang durchs Fenster neben Willy. Sie knüppelte die blutsaugenden Kreaturen weg und trat Willy durchs Fenster auf den Karren, bevor sie hinterhersprang. Endlich konnte sich der Texaner wieder besinnen und gemeinsam rannte sie aus der Umzäunung, während Julie weiterhin zielsicher Deckungsfeuer gab. Die Blutdrahte sahen von einer Verfolgung ab und sättigten ihren Durst erst einmal an den Leichen des Ochsen und dem guten Jack Jones …!

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F.B.I. 1.1 - Bitte nicht weinen

Erstellt von Taysal am 12. August 2009

Manchmal frage ich mich wirklich, wer die englischen Originaltitel ins Deutsche überträgt. “Bitte nicht weinen” heißt im Original nämlich “Don’t whine” und das finde ich viel passender. Doch der Reihe nach …

F.B.I. bekommt von der K.A.C.K.-Sensationsreporterin Anna Bella Cecilia Domingo die Adresse des kalifornischen Winzers Jeff Meyer, der einige Probleme hat. Also fährt das Team nach Bottle Creek. Doch schon auf der Hinfahrt wird Fist (gespielt von Dan Isses) in seinem Dodge Charger gestoppt - und zwar vom Sheriff der Stadt: James Moore. Scheinbar mag man keine Fremden und Fist dreht ab, um sich auf einem Hügel in Lauerstellung zu begeben.

Sheriff Moore fährt nun auch hinter dem F.B.I.-Mobil her und stoppt es. Jennifer steigt aus und spricht mit dem Sheriff. Sie macht auf harmlos und bekommt die Erlaubnis, sich einen Tag lang Bottle Creek anzugucken. Da steigt Fanatic aus, der sich ausgerechnet heute für König Artus hält und eine Alu-Rüstung trägt. O Mist, der Sheriff nimmt beide fest und steckt sie in die Zelle. Fist sieht das einsam in der Gegend stehende Wohnmobil und schließt es erst einmal ab.

In der Zelle verwickeln Jennifer und König Artus Deputie Stoned in ein Gespräch und bekommen heraus, dass Sheriff Moore nur ein Lakaie von Großweingrundbesitzer Ian Strawberry ist. Scheinbar kommen nur die wenigsten mit Strawberry aus, deswegen setzt er auf die Hilfe des käuflichen Gesetzes. Über die Situation im Bilde trickst Artus nun Stoned aus und lockt ihn in den “Kerker”, wo er den Deputie einsperrt. Draußen auf der Straße braust gerade Fist heran, der seinen Freunden zur Hilfe eilt. Gemeinsam machen sie nun die Fliege.

Das F.B.I.-Mobil wird nun hinter einem Softdrink-Werbeschild versteckt. Jennifer und Fist gehen zurück in die Stadt, um nach Meyer zu suchen, währen König Artus ein Katapult baut, einen Graben zieht und sein Motocross-Streitross verziert. Ein Tarnnetz macht die Tarnung perfekt.

Zurück in Bottle Creek geht es erst einmal ins Diner der Stadt, Kaffee trinken, Kuchen essen und nach Jeff Meyer fragen. Was für ein Unglück, der wurde gerade eben festgenommen und sitzt in der Zelle, in der gerade noch Jennifer und König Artus saßen.

Also gehen die beiden erst einmal zurück und besprechen sich mit Artus. Der verlässt nur widerwillig Camelot, besteigt sein Ross und gibt Gas, während die anderen beiden mit dem Dodge hinterherfahren. Ziel ist die kleine Winzervilla von Meyer, in den idyllischen Weinbergen Kaliforniens.

Dort angekommen lernt F.B.I. erst einmal Meyers Frau Mary und den kleinen, behinderten Sohn Toby kennen - der am liebsten mit Ritterfiguren spielt. Mary ist entsetzt über die Festnahme ihres Mannes und erklärte, Strawberry sei hinter den ganzen Weinbergen der Gegend her, um mehr von seinem gepanschten Wein produzieren und billig verkaufen zu können. Strawberry braucht eine Lektion. Aber erst muss Meyer aus dem Knast.

Dazu baut das Team eine alte Winzer-Weinberg-Schlepp-Baggerschaufel-Raupe mittels im Schuppen gefundenen Ersatzteilen zu einem feuerspeienden Drachen um: Burning Frenetic! Fist bedient nun den Flammenwerfer von Burning Frenetic, während Jennifer den Drachen fährt und Fanatic die kleine Villa zu einer Festung ausbaut. Dabei hilft ihm Toby.

In Bottle Creek knattert der Drache erst einmal zum Sheriff-Büro. Kurz eine Kette hinten ans Gitterfenster, einmal daran gezogen und die ganze vordere Fassade kracht zusammen. Meyer ist frei und ein Flammenstoß zeigt, wer hier nun das Sagen hat. Bevor Burning Frenetic nun zurück in seine Winzerhöhle kriecht, machen Jennifer und Fist einen Abstecher zum Haus der Sherriffs. Es ist ziemlich früh und als Moore was knattern hört, geht er nur im Morgenmantel raus auf die Veranda - und verschluckt sich beinahe an seiner Zigarre.

Jennifer braust den Gartenzaun nieder und Fist wirft den Flammenwerfer an. Erst brennen die Blumen, dann heizt sich der Gastank auf - bis er explodierte, nach oben rast und krachend wieder runterkommt. Nun dreht der Drache ab und macht dabei noch den Wagen des Sheriffs platt. Juhu, das ist Action!

Zurück auf dem Anwesen machen sich alle bereit, den jeder weiß, bald tauchen Strawberrys Leute auf. Und da kommen sie auch schon die Landstraße angebraust. Vorne weg der kleine europäische Wagen von Deputie Stoned, dahinter acht gute alte amerikanische Jeeps mit bewaffneten mexikanischen illegalen Arbeitern.

Sheriff Moore versucht erst einmal mit Drohungen F.B.I. zur Aufgabe zu zwingen, doch Fist antwortet mit einem harten Schlag aus dem Flammenwerfer, dann gibt Jennifer Gas und König Artus schwingt sich auf sein Schlachtross. Kugeln liegen in der Luft, überall knallt und zischt es. Jennifer fährt über einen explodierenden Jeep nach dem anderen, bis alle Mexikaner bewusstlos sind und von ihr geknebelt werden. Nun wird es Zeit, sich Strawberry zu schnappen - ab in den Dodge und los, König Artus mit dem Motocross-Gaul vorne weg.

Strawberry ist gerade mit einem weiteren Arbeiterjeep auf der Flucht. Hinten auf der Ladefläche zwei bewaffnete mexikanische illegale Arbeiter. Artus gibt Gas und rast über eine am Straßenrand stehende Rampe, um auf der Ladefläche des Jeeps zu landen. Dabei tritt er einen der Mexikaner runter. Nun ballert Jennifer einen der Reifen platt, kurz bevor der Jeep die rettende Schlucht erreicht. Artus und sein Pferd werden runtergeschleudert, ebenso der andere Mexikaner und der Koffer mit dem Geld und den Beweisen für Strawberrys illegale Machenschaften. König Artus fängt den Koffer natürlich im Fallen, der Jeep bleibt an der Kante auf einer Rampe vor der Schlucht stehen. Da kippt die Rampe nach vorne weg und der Jeep fällt in die Schlucht und explodiert. Strawberry überlebt die Sache und wandert in den Knast, nach dem K.A.C.K. die Beweise veröffentlicht.

Nun kehrt König Artus zurück zu einem kleinen See in den romantischen kalifornischen Weinbergen und wirft sein Alu-Excalibur zurück zur Dame im See …!

Die Folge war mal wieder sehr spannend und tiefgründig. Vor allem die Rückblicke haben mir gut gefallen, in denen sich einige der Charaktere kennenlernten. Fanatic und Fist, als Fanatic von Fist festgenommen wurde und Jennifer und Fist, als Fist wegen Bestechung, Körperverletzung und Drogenhandels selber im Knast saß. Klasse Moment wie Jennifer (Fist war ihr erster Fall nach dem Studium) da sagte: “Vertrauen Sie mir, ich hole Sie hier raus.”

Nebenbei, Carl C. Ace hat den goldenen BRAVO-Otto als beliebtester Seriendarsteller bekommen. Die Auszeichnung wurde ihm in seiner Villa in Hollywood überreicht und auf die Frage, was er seinen Fans sagen wollte antwortete Ace: “Nehmt keine Drogen!” Außerdem hat er seine Fanatic-Box aus der Serie gesponsert - inklusive Autogramm.

Es lief auch schon ein Spot für die nächste Folge über den Bildschirm. Es sind Szenen dabei, in denen Madrid, Michael Jackson, eine Kettensäge, eine Eiche, das schwarze Meer und eine Venus-Fliegen-Falle vorkommen. Ich bin ja mal gespannt.

Ach ja, ebenfalls spannend war auch der Anfang, in dem F.B.I. vor dem FBI mittels einem Rennboot flieht, das Ufer hochdonnert und Richtung Parkplatz “fliegt”. Mitten im Flug wird das Bild eingefroren und der Trailer setzt ein. Gut gemacht.

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Cardstock Cowboys: Weird West - Starter Pack und Horrors of the Weird West

Erstellt von Taysal am 6. August 2009

Ich habe mir des Nachts mal “Cardstock Cowboys: Weird West #1: Starter Pack” und “Cardstock Cowboys: Weird West #2: Horrors of the Weird West” zugelegt. Die sind wohl günstiger geworden und bei dem Dollarkurs sind es nur wenige Euro die man ausgeben muss. In meiner Kindheit gab es an jeder Ecke für ein paar Mark Beutel mit Plastikcowboys und -indianern. Jetzt finde ich nur noch Schleich-Sammlerfiguren und Revell-Armeen im Maßstab 1:72. so haben sich die Zeiten geändert. Da ich kein Playmobil auf den Tisch stellen möchte und die D&D-Miniatures langsam nerven, könnte das eine gute Alternative sein. Zuerst wollte ich mir selber Pappfiguren erstellen, aber leider gab es keine guten passenden Motive.

cardstock-mundan“Cardstock Cowboys: Weird West #1: Starter Pack” enthält auf sechszehn Seiten verschiedene, farbige Papp-Miniaturen zum Ausdrucken,Ausschneiden und Kleben. Elf Seiten sind dabei “normalen” Menschen vorbehalten und jedes Modell gibt es jeweils als Frau und als Mann (insgesamt ungefähr 132 Modelle). Die in “Deadlands” vorkommenden Rollen werden dabei weitgehend abgedeckt: Also Cowboys, Schamanen, der Doc, Fotografen, verrückte Wissenschaftler und so weiter und so fort. Die letzten fünf Seiten wurden mit Monstern bestück (zirka 70 Modelle). Dabei nehmen die Mojave Rattler und der Maze Dragon jeweils eine ganze Seite für sich ein. Ansonsten gibt es die übliche Verdächtigen wie Tumblebleeds, Ghouls und Walkin’Deads in allen möglichen Varianten und Farben. Leider sind bei den wandelnden Toten keine Mädels dabei - nur Jungs. Schade.

“Cardstock Cowboys: Weird West #2: Horrors of the Weird West” ist auf acht Seiten dagegen nur mit Horrorgestalten gefüllt (zirka 90 Modelle). Noseferatus, Feral Deads, Cinematic Vampire, Adam - Dr. Frankenstein’s Monster, Springheel Jack, Automaton, Poison Woman und vieles mehr. Hier sind auch etliche weibliche Gruselkreaturen dabei. Allerdings gibt es keine so großen Monster wie den Maze Dragon aus “Cardstock Cowboys: Weird West #1: Starter Pack”. Das größte Vieh ist das Walkin’ Fossil, das ungefähr eine halbe Seite beansprucht.

Cardstock Cowboys: Weird West #2: Horrors of the Weird WestDie normalen Pappmodelle besitzen drei Seiten. Zwei davon sind in Farbe und identisch, die dritte Seite ist nur eine graue Silhouette des Motivs, mit der Bezeichnung und einer dazugehörigen Nummer (Bsp.: Walkin’Dead #4, Dragon Maze #1). Dazu kommt noch ein Klebefalz. Die Seite wird nun ausgedruckt, auf Pappe geklebt, ausgeschnitten, gefalzt und zusammengeklebt. Schon ist man im Besitz einer passenden Pappfigur für seine Deadlands-Runde. Die Modelle sind aber so leicht, dass sie ein Luftzug um- oder gar wegpustet. Außerdem besitzen die normalen Modelle keine Base, auf der man sie befestigen und beschweren kann. Das geht hervorragend mit den größeren Modellen wie Reiter oder große Monster, da die anders gefaltet werden und dann einen Boden besitzen. Hier kann man einen Stein, eine Münze oder ein Gardinengewicht einkleben. Dadurch wird die Sache etwas schwerer.

Eine weitere Möglichkeit für die Standard-Figuren ist es auch, sich im Spielebedarfsladen kleine Plastikfüßchen zu kaufen, in die man Kartonfiguren einstecken kann. Dann kann man eine der drei Seiten weglassen, da auf der Pappe nur Vorder- und Rückseite beklebt werden müssen. So werden die Figuren auch etwas schwerer. Oder man bastelt sich selbst kleine passende Basen, die man mit einem Gewicht versieht.

Neben den zu klebenden Modellen gibt es auch Figuren, die wie übliche flache Counter funktionieren. Das ist bei sehr kleinen Monstern und Schwärmen der Fall.

Die PDF-Ausgabe hat gegenüber einer Print-Ausgabe den großen Vorteil, dass man einen Bogen nach dem anderen aus dem Drucker jagen kann. Zur Not auch in Graustufen. Das ist die Produktion von Monsterhorden recht günstig. Wer mit Photoshop umzugehen weiß und die richtigen Filter und Werkzeuge einsetzt, kann auch weitere Änderungen vornehmen. Mit diesen Vorlagen ist das kein großes Problem.

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Deadlands: Reloaded - Bob & Doc

Erstellt von Taysal am 3. August 2009

Parkins, einer der Bergleute und der englische Sir hatten ihr Leben ausgehaucht. Die Leichen wurden von Bob in den Waggon gebracht und auf eine der Sitzbänke platziert. Also nun Schwester Mary-Lynn das Monster sah, bekam sie einen heftigen Schreck und fiel erst einmal um. Das machte wiederum Bob neugierig, der noch nie eine Nonne gesehen hatte und seinem neuen Freund Doc viele Fragen stellte: “Bob? Booob? Bob? Doooc? Bob? Doc?”

Doc Quinn beruhigte den aufgeregten Bob erst einmal und erklärte ihm, dass es weder Mann noch Frau, sondern eine Nonne sei. Für Bob eine erstaunliche Sache, die ihn schwer beschäftigte. Während der Flickenmann nun darüber nachdachte und Schwester Mary-Lynn durchdringend anstarrte, beriet sich das angehende Aufgebot.

Kartenausschnitt um SteinsGlücklicherweise war aus der Prärie ein texanischer Postkutschenwachmann aufgetaucht, der einen Brief nach Steins bringen sollte. Bei seinem letzten Job hatte er Pech gehabt und wollte nun den einzigen Brief zustellen, den die Räuber zurüclgelassen hatten. Der Mann hieß MacBaine und war von den Schüssen angelockt worden. Natürlich war er sofort bereit zu helfen.

Im Laufe des Gesprächs stellte sich nun heraus, dass der Marshal auf der Suche nach einem Doc Hodges war, dem Arzt aus Las Cruces. Jemand hatte das Haus des Docs überfallen und seitdem war der Art verschwunden. Phelps wollte nun in der alten Silbermine des Arztes nachgucken, ob er sich nicht dort aufhielte. Ansonsten müsse man von einer Entführung ausgehen. Großteile des Aufgebots waren sich nun einig, dass irgend jemand mit Hilfe von Bob Ärzte sammelt. Na ja, oder so ähnlich …

Phelps beschloss nun beim Zug zu bleiben und lieh Doc Quinn seinen Braunen, Keezheekoni und Violet saßen gemeinsam auf einem Pferd, was den guten Doc wiederum kichern ließ. Scheinbar hatte er ganz eigene, erotische Vorstellungen von reitenden Frauen. Vorstellungen, die niemand mit ihm teilte. Jack hatte auch ganz andere Probleme, denn die Hand aus dem Kohletender tauchte unvermittelt vor ihm auf und er pustete sie sofort um.

Nun ging es weiter in Richtung der Hügel, denn dort sollte sich die Mine befinden. Allerdings kannte niemand den genauen Weg. Keezheekoni suchte zwar nach Spuren, fand aber keine. Es war auch wenig hilfreich, dass MacBane einen alten Wegweise unter einigen Steinen hervorzog. Trotzdem war die Richtung unbekannt. Die Schamanin konzentrierte sich nun und verwandelte sich in eine Eule, um die Gegend aus der Luft zu untersuchen. Das war auch sehr erfolgreich, ließ den Doc aber ohnmächtig vom Pferd fallen. Er kam erst wieder zu sich, als Violet ihn mit Riechsalz bearbeitete.

Das Aufgebot wusste nun, wo sich die Mine befand und ritt langsam um den Hügel herum. Dort stand der schweißnasse Ghost, den Doc erst einmal ordentlich abrieb. Hier standen auch der Pritschenwagen und der Gaul von Doc Hodges - vom Arzt selber aber keine Spur. Violet macht sich deswegen daran, den Wagen zu untersuchen. Der hatte irgendeinen merkwürdigen Geruch an sich. Die Hure nahm davon einen ordentlichen Zug und musste sich beinahe übergeben. Zu ihrem Leidwesen wollte der Geruch auch nicht weichen und setzte sich regelrecht in der Nase fest.

Als nächstes sollte es also in die Mine hineingehen. Keezheekoni ging im Dunkeln vor uns tastete sich lautlos an der linken Seite der Mine entlang, die anderen folgten in sicherem Abstand mit den Lampen. Als sie an eine Abzweigung kamen, gingen sie rechts weiter. Die Indianerin hatte beim Tasten die keine Abzweigung bemerkt und als sie über die Schulter blickte, war da kein Licht mehr hinter ihr. Also schlich Keezheekoni wieder zurück. Ihre Partner waren wiederum um die nächste Biegung, so dass auch aus dem Seitentunnel kein Licht drang.

Plötzlich blieb MacBaine stehen und blickte nach unten. Jemand hatte einen Draht quer durch den Tunnel gespannt. Sicherlich eine Falle. Der Texaner wollte das Aufgebot gerade warnen, da stubste ihn von hinten versehentlich Jack durch den Draht - doch nichts geschah. Im Licht der Lampen war zu erkennen, dass hier jemand vier Dynamitstangen angebracht hatte. Sie sollten wohl den Tunnel zum Einsturz bringen, doch war das misslungen. Eventuell lag es an den alten Dynamitstangen, die Violet vorsichtshalber von der Wand nahm und einsteckte. Da schloss auch Keezheekoni wieder auf und erklärte, der linke Gang sei wohl richtig.

Erneut ging die Schamanin im Dunklen vor. Ein fauliger Geruch lag in der Luft und wurde immer stärker. Misstrauisch geworden blieb Keezheekoni stehen und wartete auf das Aufgebot. Als sich die Partner mit den Lampen langsam näherten, wurden einige Kojoten sichtbar - untote Kojoten! Verdammt!

Keezheekoni riss ihren Speer hoch und beschwor Wölfe aus der Geisterwelt, die ihr beistehen sollten. Da stürmten auch schon zwei weitere Kojoten aus der Dunkelheit hervor und verletzten die Indianerin schwer. Sofort eröffneten die Texaner das Feuer auf die Untoten, während Violet mit einem Knüppel dazwischenging. Glücklicherweise hielten die Kojoten kaum etwas aus, doch der Überraschungseffekt war dahin.

Gemeinsam ging es nun weiter und der Tunnel endete unvermittelt vor einer Wand. Sackgasse! Erneut begann die Indianerin nach Spuren zu suchen und wurde langsam ungehalten über den Ton, den die Weißen ihr gegenüber anschlugen - falls sie von den Leuten nicht gerade ignoriert wurde. Keezheekoni ging aber erst einmal darüber hinweg und konzentrierte sich auf ihre Aufgabe. Tatsächlich entdeckte sie ein Stück falsche Wand und schob es beiseite. Licht drang in den Tunnel, sie hatten eine geheime Kammer entdeckt.

Darin lag Wilder gefesselt auf einem Metalltisch, Kopf und Körperteile verdrahtet, den Mun mit einem Gummiball verschlossen. Neben ihm stand ein Mann, auf den die Beschreibung von Doc Hodges passte. Er trug ein merkwürdiges, blinkendes Stirnband und hielt in der Hand ein summendes und elektrisch blitzendes Messer. Zwischen Türe und Tisch standen allerdings vier untote Männer - ähnlich denen, die den Zug überfallen hatten. Doc Hodges war wohl mehr als ein einfacher Arzt.

Keezheekoni eröffnete mit ihrem Bogen sofort das Feuer, wurde aber vom schießenden MacBaine zur Seite gestoßen. Mit “Keine Angst, wir retten Sie, wir sind Texaner” stürmte er den Raum. Violet nutzte dagegen die Gelegenheit und holte die Dynamitstangen hervor, um sie in Richtung der Zombies zu werfen. Einige der Stangen landeten auch dort, andere vor den Füßen des Aufgebots. Das wiederum wurde ganz bleich, denn die Hure hatte keine Ahnung, dass die alten Stangen zu schwitzen angefangen hatten und nun Nitroglyzerin enthielten. Eine falsche Bewegung, ein falscher Stoß und die Stangen würden explodieren. Aber darauf konnte jetzt niemand Rücksicht nehmen.

So wurde nun geschossen, geschlagen und geflucht. Schlussendlich gingen auch zwei der Dynamitstangen hoch, aber es blieben nur ein paar Kratzer zurück. Überhaupt hatte das Aufgebot mit Doc Hodges einfaches Spiel. Solange niemand auf das Dynamit trat kamen sie ihm immer näher. Er zerschnitt mit seinem Skalpell zwar kinderleicht die von Keezheekoni beschworenen Wölfe, doch schlussendlich ergab er sich Doc Quinn und war die Waffe weg. Dann war auch schon der letzte Untote vernichtet.

Wilder wurde befreit, Doc Quinn zerstörte die Geräte von Hodges und dann ging es zurück zum Zug. Unterwegs fand das Aufgebot heraus, dass Hodges in Wirklichkeit Radcliffe hieß und ein übler Gauner war. Aber auch Wilder schien dem Aufgebot sehr suspekt. Der beteuerte die ganze Zeit auf der guten Seite zu stehen und erklärte, niemand würde ihn am leben lassen oder Leute, mit denen er sich unterhalten hatte. Die Leute von Wasatch wären ihm auf der Spur und auch für den Überfall verantwortlich. Das konnte Keezheekoni bestätigen, hatte sie doch entsprechende Beweise gefunden.

Am Zug angekommen lieferte das Aufgebot erst einmal Radcliffe an Marshal Phelp aus, der sehr dankbar war. Die Informationen über Wilder wollte man erst einmal zurückhalten und verabschiedete den Marshal, der sich mit seinem Pferd und dem Wagen auf den Weg nach Las Cruces machte. Etwa zwanzig Minuten später hörte man aus dieser Richtung zwei Schüsse. Nun fiel dem Aufgebot erst auf, dass Bob fehlte. Während MacBaine und Violet beim Zug blieben, ritten die anderen dem Marshal hinterher.

Sie fanden Phelps mit gebrochenem Genick auf dem Wagen, von Bob und Radcliffe keine Spur. Scheinbar blieb ein Monster immer ein Monster. Als die Partner zum Zug zurückkehrten, war Wilder ebenfalls verschwunden. Nur seine brennenden Aktentasche war zurückgeblieben. MacBaine behauptete, Wilder hätte ihm einen Schlag verpasst und wäre dann in der Wildnis verschwunden. Fraglich ob das stimmte.

In den frühen Morgenstunden kam endlich Hilfe aus Las Cruces und es ging mit der Kutsche weiter. Das dauerte zwar etwas länger, aber schlussendlich kam das Aufgebot in Steins an …

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F.B.I. 1.0 - Funky Bastard Innocents - Pilotfilm (2)

Erstellt von Taysal am 3. August 2009

Wie üblich war der Pilotfilm bei der Ausstrahlung zweigeteilt. Und merkwürdigerweise hatte ich das Gefühl, der zweite Teil wäre kürzer als der erste Teil - aber das kann ja täuschen.

Es ging jedenfalls da weiter, wo es beim letzten Mal aufgehört hatte. F.B.I. sitzt nun in der Suite des “Four Seasons” und schmiedet Pläne. Glücklicherweise ist auch endlich Michael Two-Hawks da - sympathische Rothaut und Vietnamveteran - der mit seinem klugen Trans-Am O.L.D.I.E. das Land durchreist. Der Entschluss steht fest, Adam muss gerettet werden.

F.B.I. steigt nun in die Autos und fährt zum Stadion. Jennifer packt ihre Nähmaschine aus und beginnt eine US-Ersatzflagge zu nähen. Leider hat sie keine Ahnung von dem Motiv und am Ende drückt sie Fanatic die Fahne der Konföderierten in die Hand. Fanatic packt nun hinten das Motorrad aus dem Wohnmobil aus und düst los ins Stadion, während die anderen zu Fuß unterwegs sind.

Mit der Flagge in der Hand rast Fanatic durch den Eingangsbereich, hoch auf die Tribüne, runter über die Zuschauertreppe, springt extrem weit bis ins Stadion hinein, düst an Adam vorbei und tauscht dabei die Flagge aus. Adam ist erst verwirrt, dann schwenkt er stolz die Flagge und das Orchester spielte einen passenden Sound - Tommyknocker-Town liegt halt in Texas …

Mit der US-Flagge in der Hand und nur noch wenige Sekunden zeit, heizte Fanatic nun in die Katakomben des Stadions. Er muss die Bombe loswerden, aber vor vor ihm tauchten die anderen Mitglieder des Teams auf. Nun ist guter Rat teuer, doch Fanatic weiß immer einen (guten) Rat. Er wirft die Flagge einfach rechts in die Umkleidekabine des sowjetischen Teams, den deren Türe steht zufälligerweise auf. Man hört noch ein “Boris, was das?”, dann explodiert die Kabine auch schon.

Nun geht es erst einmal in Richtung Praxis von Doktor Bingo. Der ist mit einer Spritze bewaffnet und äußerst entschlossen, seine Haut teuer zu verkaufen. Na ja, kurz darauf war er entwaffnet und jammerte herum. Immerhin entlockte ihm F.B.I., dass Trainer Clementine Gina Hill entführte und mit den Beweisen und einem Haufen Geld fliehen will. Also macht sich das Team auf den Weg nach Draußen. Dort hält der gute O.L.D.I.E. Wache, lässt sich aber von einer niedlichen Isetta zu sehr ablenken.

Kaum auf dem Parkplatz angekommen sieht F.B.I. einen Hubschrauber, der gerade auf einem der Gebäude landen will. Da muss die illegale Dopingdrogenfarbik sein, von der Bingo sprach. Jennifer parkt mit ihrem Wohnmobil den Parkplatz zu, dann stürmen alle das Haus. Während Jennifer die illegal arbeitenden und eingewanderten Mexikaner knebelt und ihnen ihre Rechte erklärt, rennen die anderen aufs Dach. Clementine ist bereits in den Hubschrauber gestiegen!

Michael Two-Hawks und Bruce werfen sich in letzter Sekunde an die Kufen. Ja, es ist Clementine, der Gina als Geisel hält. Während Michael nach hinten plumpst schnappt sich Bruce Gina und Beweise, dann lässt er sich ebenfalls nach hinten plumpsen - natürlich so, dass Gina weich auf ihm landet. Aber Clementine scheint zu entkommen. Da springen Fanatic und Michael vom Dach, landen auf einer Markise und rutschen bis zur Straße runter, um in O.L.D.I.E. zu landen, der das Schiebedach geöffnet hat und genau richtig parkt. Also hinterher!

Clementine und sein Pilot fliegen aus der Stadt, O.L.D.I.E.immer dicht auf den Fersen. Aber wie in die Luft kommen? Klasse, da steht neben der Straße eine vergessene Rampe vor einem Softdrink-Werbeplakat. Michael hält genau darauf zu und dann hebt O.L.D.I.E.auch schon ab, knallt durch das Plakat und gleitet in Zeitlupe unter dem Helikopter lang. Fanatic schnappt sich einen Baseballschläger und haut den Tankdeckel weg, der sich unter dem Hubschrauber befindet. Das leicht entflammbare Zeug sprudelt nur so raus und jetzt zündet O.L.D.I.E.seinen Turbo. Der hinten ausgestoßene Flammenstoß entzündet das Zeug, der Helikopter fängt Feuer, rast auf den Boden, überschlägt sich zwei Mal und explodiert dann. Dabei werden Clementine und sein Pilot rausgeschleudert und bleiben bewusstlos liegen.

Gina ist gerettet, die Beweise werden an KACK gefaxt und dann verlässt F.B.I. Tommyknocker-Town und einen glücklichen Adam Anderson. Erneut wurden ein paar Unschuldige vor fiesen Schurken beschützt …

Also ich muss sagen, der Pilotfilm hat mir recht gut gefallen. Es gab zwar einige Ecken und Kanten, aber man muss sich ja erst einmal ins Thema einfinden. Vor allem die Hauptdarsteller sind sehr witzig und überzeugend. Die Figur von Michael Two-Hawks fand ich zuerst etwas doof und dachte mir, was so ein Typ mit einem sprechenden Auto denn machen will. Aber dann war die Szene mit dem Hubschrauber doch recht gut gemacht und wirkte irgendwie logisch. Ich bin zwar noch immer etwas skeptisch, aber mal sehen was kommt. Immerhin findet so ein Auto ja nicht immer irgendwo eine Rampe …

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