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Archiv für die 'Die Vergessenen Reiche' Kategorie


Die Sterne des Nordens - Legendäre Erinnerungen

Erstellt von Taysal am 20. Juni 2009

“Die Sterne des Nordens” ist eine ziemlich alte Kampagne, die in den Vergessenen Reichen spielte und der Gruppe großen Spaß machte. Nach all den Jahren habe ich mich nun aufgerafft und die alten Spielberichte aus dem Archiv genommen und in ein PDF kopiert. Nun, da werden Erinnerungen an manch vergangene Spielsitzung wach.

Sterne des Nordens (PDF)

“Sterne der Nordlande” ist die Umarbeitung der Abenteuer in Prosa. Leider habe ich nur einen alten und unvollständigen Entwurf wiedergefunden, aber die Lektüre ist trotzdem zu empfehlen. Man möge mir allerdings verzeihen, dass ich den Text keine weiteren Male überarbeiten wollte. Andere Dinge sind gerade wichtiger.

Um keine Probleme mit dem Copyright zu bekommen, gibt es im Text keine Verweise mehr auf D&D und die Vergessenen Reiche.

Sterne der Nordlande (PDF)

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Die Büßerin 1 - Das Opfer der Witwe

Erstellt von Taysal am 7. April 2009

das-oper-der-witweLisa Smedman
Das Opfer der Witwe

Vergessene Reiche - Die Büßerin Band 1
Feder & Schwert Taschenbuch (FS11330)
384 Seiten, ISBN 978386762437
OT: Scrifice of the Widow
Deutsch von: Dorothee Danzmann
Umschlagillustration: Wes Benscoter
1. Auflage 1008

Im Jahre 1372 TZ versucht die Drow Halisstra die Spinnengöttin Lolth zu erschlagen und scheitert. Sie wird von der mächtigen Göttin bestraft und in eine Kreatur verwandelt, die man die Büßerin nennen wird. Drei Jahre nach diesen Ereignissen entdeckt Halisstras Bruder Q’arlynd ein Portal in der zerstörten Dunkelelfenstadt Ched Nasad und verlässt über diesen magischen Weg das Unterreich.

An der Oberfläche angekommen dürstet es ihn nach Macht und Einfluss, will er sein Haus wieder Auferstehen lassen und zu alter Pracht führen. Doch der Kontakt mit den Priesterinnen der Eilistraee weckt ungeahnte Gefühle in seinem Herzen. Und so begibt sich auch Q’arlynd auf einen Pfad, der das Schicksal der Welt verändern kann …

Nach der in sich abgeschlossenen Reihe „Der Krieg der Spinnenkönigin“ (erschienen bei Feder & Schwert), dreht sich das Rad der Zeit erneut. Die Reihe „Vergessene Reiche“ gehört zur gleichnamigen Fantasy-Kampagnenwelt des beliebten Rollenspiels „Dungeons & Dragons“. 2008 wurde dieses Rollenspiel grundlegend verändert und auch sämtliche dazugehörigen Welten müssen sich diesen Veränderungen unterwerfen. Auch die Reihe „Vergessene Reiche“ gehört dazu. Ein Umstand, der viele alte Rollenspiel-Fans verärgerte, da die Veränderungen künstlich wirken und auf den liebgewonnenen Hintergrund drastisch einwirkte. Einige dieser Veränderungen werden durch die begleitenden Romane jedoch sehr schmackhaft gemacht – wie es „Das Opfer der Witwe“ beweist.

Im Roman - aus der fähigen Schreibfeder von Lisa Smedman – werden epische Schlachten geschlagen, treten Götter gegeneinander an und werden deren Anhänger wie Spielfiguren behandelt. Magie knistert an jeder Ecke und brutale Kämpfe sind an der Tagesordnung, ebenso wohlgeformte, halbnackte Kriegerinnen, die tanzend und singend die schlimmsten Monster in Stücke schlagen – oder selbst geschlagen werden. Das Szenario ist High-Fantasy vom Feinsten. Zauberei durchdringt jeden Winkel der bekannten Welt, epische Schlachten künden von der Ereignissen die alles verändern werden. Im ersten Band der Trilogie „Die Büßerin“ (auf dem Cover übrigens mit „ss“ geschrieben) sterben nicht nur normale Sterbliche, sondern auch Götter. Wobei die Sterblichen mit ein wenig Glück wiedererweckt werden können.

Neben all diesen epochalen Ereignissen, stehen aber auch die Charaktere im Mittelpunkt der Geschichte. Allen voran die beiden Hauptfiguren des Romans: Halisstra und Q’arlynd. Beide müssen eine Prophezeiung erfüllen und sind scheinbar Spielbälle der Götter. Schwester und Bruder, so unterschiedlich und doch mit so vielen Gemeinsamkeiten behaftet. Smedman versteht es einfach, ihren Figuren Leben einzuhauchen, sie nachvollziehbar agieren zu lassen. Besonders Q’arlynd erweist sich hier als vielschichtige Persönlichkeit, die bis zum Schluss überrascht. Überhaupt gibt es etliche überraschende Wendungen, die den Roman enorm spannend machen.

Auch das Ambiente wird von der Autorin hervorragend eingefangen und dargestellt. Viele Szenen spielen sich im Unterreich ab und stehen mit Spinnen und Spinnenmonstern in Verbindung. Die düstere und beklemmende Atmosphäre kommt sehr gut zum Tragen und oftmals stellen sich einem regelrecht die Haare auf. Doch auch die Kulisse auf der Oberwelt ist gut dargestellt, obwohl sie - verglichen mit den dunklen Kavernen des Unterreichs – in der Beschreibung ein wenig abfallen.

„Das Opfer der Witwe“ ist ein gut geschriebener Fantasyroman, der zu unterhalten weiß, Spannung erzeugt und die Welt der vergessenen Reiche nachhaltig verändert. Man darf zu Recht auf den zweiten Teil der Trilogie gespannt sein („Der Sturm der Toten“, Feder & Schwert).
(Günther Lietz)

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Silbersehnes Rückenköcher

Erstellt von Taysal am 10. Februar 2009

rueckenkoecherD&D 3.0 - Dieser magische Rückenköcher wirkt wie ein normaler Rückenköcher für 20 Pfeile. Allerdings finden 40 Pfeile in ihm Platz. Zieht der Bogenschütze einen magischen +1 Pfeil aus dem Köcher, kann er bestimmen, ob der Pfeil zusätzlich Feuerschaden, Blitzschaden oder Eisschaden anrichten soll. Dabei handelt es sich jeweils um 1W6 Bonusschaden. Eine Kombination der Elemente ist unmöglich. Verfehlt ein aus dem Köcher gezogener magischer Pfeil sein Ziel - und bleibt intakt - erscheint er augenblicklich wieder im Rückenköcher des Bogenschützen.

Aura: Mäßig
Schule: Hervorrufung
Zauberstufe: 10
Voraussetzung: Wundersamen Gegenstand herstellen, Magische Waffen und Rüstungen herstellen, Feuerball, Eissturm, Blitz, Telekinese
Marktpreis: 36.000 Goldmünzen

Der Rückenköcher gehörte einst einem Mondelfen namens Thylar Silbersehne. Er war ein arkaner Bogenschütze und stammte aus dem alten Cormanthyr. Thylar war der letzte Nachfahre eines stolzen Adelshauses. Er bereiste die östlichen und westlichen Herzlande, um seine Kunst zu verfeinern und die Geheimnisse der arkanen Magie zu ergründen. Thylar war Mitglied vieler Abenteurergruppen und stets ein Freund, der für seine Kameraden auch Opfer brachte. Im Jahre 1317 brachte er das größe Opfer - sein eigenes Leben.

Thylar Silbersehne hatte sich zu diesem Zeitpunkt den Wellenreitern angeschlossen, einem Zusammenschluss erfahrener Abenteurer. Gemeinsam stiegen sie in den Unterberg, um dort nach einem verschollenen Artefakt zu suchen. Doch bereits auf der zweiten Ebene gerieten die Wellenreiter an Schreckgespenster. Thylar blieb zurück, um seinen Kameraden den Rückzug zu decken. Dabei verlor er sein Leben. Seine Gebeine warten nun darauf, dass seine Seele erlöst wird. Sie warten in der einsamen Dunkelheit des Unterbergs, umgeben von Untoten, die nur auf Opfer lauern …

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von der ehemaligen Drachenschmiede.de

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