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	<title>Kommentare zu: Heredium - Grundregelwerk</title>
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	<description>Für und über Rollenspiele und Rollenspieler</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 02:26:48 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Taysal</title>
		<link>http://rollenspiel.taysal.net/rezensionen/heredium-grundregelwerk/comment-page-1/#comment-474</link>
		<dc:creator>Taysal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:45:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann Dir da nur zustimmen was die Regeln angeht. Vor allem die Kampfregeln sind arg kurz. Ich persönlich habe da mit Anpassungen und Hausregeln kein Problem, Stufe mich aber auch als erfahrener Spielleiter ein.

Das mit der geringen Population hat mich eher wenig gestört. Ich gehe einfach davon aus, dass nach einer Katastrophe sich der Mensch nach Gemeinschaft sehnt und dieser Wunsch von starken Führungspersönlichkeiten ausgenutzt werden kann, um innerhalb kurzer Zeit eine neue Gemeinschaft zu bilden. Das ist aber sicherlich Ansichtssache und sollte Abends in 'ner Kneipe ausdiskutiert werden. :)

Schlimmer finde ich eher, dass Konfliktpotenzial aufgebaut und dann wieder abgebaut wird. Das ist sehr schön daran zu sehen, dass die Nomaden eigentlich machen können was sie wollen. Bis ich zu den Nomaden kam habe ich nur gedacht: Geil, da kann ich was stricken, das gibt Gruppenbildungen die in sich konfliktgeladen sind, das gibt unverwechselbare Abenteuer. Na ja, und dann fing es an aufzuweichen. Die von Dir angesprochene Konfliktfreiheit gehört dazu. Das sich große Gruppen und Fraktionen bilden leuchtet mir noch ein, aber die friedliche Koexistenz stört halt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann Dir da nur zustimmen was die Regeln angeht. Vor allem die Kampfregeln sind arg kurz. Ich persönlich habe da mit Anpassungen und Hausregeln kein Problem, Stufe mich aber auch als erfahrener Spielleiter ein.</p>
<p>Das mit der geringen Population hat mich eher wenig gestört. Ich gehe einfach davon aus, dass nach einer Katastrophe sich der Mensch nach Gemeinschaft sehnt und dieser Wunsch von starken Führungspersönlichkeiten ausgenutzt werden kann, um innerhalb kurzer Zeit eine neue Gemeinschaft zu bilden. Das ist aber sicherlich Ansichtssache und sollte Abends in &#8216;ner Kneipe ausdiskutiert werden. <img src='http://rollenspiel.taysal.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Schlimmer finde ich eher, dass Konfliktpotenzial aufgebaut und dann wieder abgebaut wird. Das ist sehr schön daran zu sehen, dass die Nomaden eigentlich machen können was sie wollen. Bis ich zu den Nomaden kam habe ich nur gedacht: Geil, da kann ich was stricken, das gibt Gruppenbildungen die in sich konfliktgeladen sind, das gibt unverwechselbare Abenteuer. Na ja, und dann fing es an aufzuweichen. Die von Dir angesprochene Konfliktfreiheit gehört dazu. Das sich große Gruppen und Fraktionen bilden leuchtet mir noch ein, aber die friedliche Koexistenz stört halt.</p>
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		<title>Von: Scorpio</title>
		<link>http://rollenspiel.taysal.net/rezensionen/heredium-grundregelwerk/comment-page-1/#comment-473</link>
		<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:42:19 +0000</pubDate>
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		<description>Bei den Regeln hätte ich mir eine kritischere Auseinandersetzung gewünscht, denn hier liegt einiges im Argen. Die Grundregeln sind gut gelungen, aber beispielsweise sieht man bei den Schnellfeuerregeln, dass man Konzepte nicht zu Ende gedacht hat. Schnellfeuer von Waffen senkt die Trefferwahrscheinlichkeit, kostet mehr Munition und senkt effektiv den Schaden. Das Kapitel über Mutationen hat keine Relevanz. Die mutierten Tiere sind grotesk stark und durchschnittlich gesehen cleverer als Menschen. Ein Wolf trifft beispielsweise fast jeden der Archetypen aus dem GRW automatisch, wird aber selbst von dem besten Kämpfer nur extrem selten getroffen. Es gibt Fische, die den gleichen Intelligenzwert wie Menschen haben... zudem ist die Welt recht unglaubwürdig. Innerhalb von zehn Jahren wurden 99,5% der Weltbevölkerung (von heute aus gerechnet, nicht 2200!) getötet und die globale Kommunikation versagte. Trotzdem haben sich weltweit operierende Fraktionen gebildet, die bisweilen überraschend konfliktfrei sind. Die Debellatoren sind beispielsweise kommunistische Waldelfen, die im Einklang mit der Natur leben und damit voll zufrieden sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Regeln hätte ich mir eine kritischere Auseinandersetzung gewünscht, denn hier liegt einiges im Argen. Die Grundregeln sind gut gelungen, aber beispielsweise sieht man bei den Schnellfeuerregeln, dass man Konzepte nicht zu Ende gedacht hat. Schnellfeuer von Waffen senkt die Trefferwahrscheinlichkeit, kostet mehr Munition und senkt effektiv den Schaden. Das Kapitel über Mutationen hat keine Relevanz. Die mutierten Tiere sind grotesk stark und durchschnittlich gesehen cleverer als Menschen. Ein Wolf trifft beispielsweise fast jeden der Archetypen aus dem GRW automatisch, wird aber selbst von dem besten Kämpfer nur extrem selten getroffen. Es gibt Fische, die den gleichen Intelligenzwert wie Menschen haben&#8230; zudem ist die Welt recht unglaubwürdig. Innerhalb von zehn Jahren wurden 99,5% der Weltbevölkerung (von heute aus gerechnet, nicht 2200!) getötet und die globale Kommunikation versagte. Trotzdem haben sich weltweit operierende Fraktionen gebildet, die bisweilen überraschend konfliktfrei sind. Die Debellatoren sind beispielsweise kommunistische Waldelfen, die im Einklang mit der Natur leben und damit voll zufrieden sind.</p>
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