MC3 – Dark Symmetry Campaign: 05) Sprung von der Brücke

Nach dem letzten haarsträubenden Abenteuer, hatten sich die Spielercharaktere etwas Freizeit verdient, um in der ein paar eigenen Spuren nachzugehen. Das vertieft das Spielerlebnis um einiges. Heute findet sich im Spielbericht außerdem noch etwas neue Ausrüstung, in diesem Falle die Werte eine Streifenwagens, wie er vor viele Jahren beim LPD eingesetzt wurde – jedenfalls laut Hintergrund meiner Kampagne.

SPOILER: Nachfolgender Spielbericht stellt sozusagen einen „Live-Mitschnitt“ dar, der während dem Spiel angefertigt wurde. In der Hitze des Gefechts achtet natürlich niemand darauf korrekt und stilsicher zu schreiben. Und, wie es sich für einen Spielbericht gehört, sind Spoiler unvermeidlich.

Downtime

Spencer ist krankgeschrieben.

Wagen 1 ist leicht beschädigt (7 Punkte Oberflächenschaden gilt es zu beheben) und muss in die Werkstatt.

Zenbashi beschäftigt sich mit seiner aktuellen, wohlsituierten Lebensgefährtin, die offenbar noch in einer ungewollten Verlobung steckt. Sie fordert ihn auf mehr Karriereorientierung zu zeigen.

McNasty bemalt seine Schulterpolster mit dem Luna-PD-Abzeichen und entdeckt einen Peilsender in einem der Schulterpolster – diesen baut er aus und gibt es DiMonti.

DiMonti repariert Wagen 1, dieser ist schnell wieder einsatztauglich.

DiMonti findet einen noch einsatzfähigen LPD Mark VI Patrol Cruiser, wie er vor 50 Jahren gebräuchlich war. Er baut sogleich das Expertensystem aus. Der Wagen bekommt die Kennung Wagen 5.

LPD Mark VI Patrol Cruiser

Restriction: 5, Cost: 20
Maintenance: 4, Reliability: 0

Qualities  Exposed, Wheeled
Cruising Speed 200 km/h Combat Manouverability 1
Crew 1 Pilot
1 Gunner
Carrying Capacity 3 Passangers
50 Encumbrance
Locations Soak Surface Damage System Damage Structural Damage
Hull  3 7 4  2
Motive System 1 4 2 1
Weapon 2 4 3 2
Impact Damage 2+4DSD
Armaments Light Flamer (Front): Medium, 1+DSD4, Incendiary 2, Torrent)
Notes Passengers and Crew have 4 cover Soak. Vehicle incorporates a computer and cell-phone, and a Complex Expert System which can assist with Pilot, Ranged Combat, and Mechanics tests, providing two bonus Momentum on such tests. Alternately, it can attempt such tests by itself, rolling against a Target Number of 11.

Im Triple-X-Nachtclub trifft sich DiMonti mit Dom Toretto. Toretto sagt, dass die Creeps für eine Weile für einen Konzern als leichte Hilfstruppen Kriegseinsätze gemacht hatten. Dafür haben sie Waffen und Ausbildung erhalten – daher sind sie jetzt so militärisch fit. Wer der eigentliche Hintermann ist, wollte Toretto nicht sagen – daher forderte DiMonti ihn erfolgreich zu einem Rennen heraus: in vier Wochen, mit Sportwagen (bis dahin muss der konfiszierte Wagen wieder repariert sein), Dom Toretto darf die Fahrstrecke auswählen.

McNasty wird von der Inneren Sicherheit zur Tötung der Umweltverschmutzer befragt. Das Verfahren wird eingestellt.

Einsatz: 21.07.53 YC, Tagschicht

Offenbar gibt es aktuell keine weiteren Brände mehr im Westen von Cheapside. Der Brandstifter war offenbar ein Einzeltäter. DiMonti und McNasty erhalten dafür eine Verdienstplakette ausgehändigt. Spencer bekommt eine Schulung in Brandschutz.

Zur Werbeeinspielung auf dem Dienstkanal gab es eine Beschwerde an Capitol – es wurde versprochen, dass die Beschwerden ernst genommen werden und solche Probleme nicht mehr vorkommen sollen.

Wagen 1 – McNasty und Zenbashi

Wagen 5 – DiMonti und Samantha de Fries (Bauhaus), Rekrutin.

Die Wagen starten nach East Cheapside, ältere Gegenden, enge Straßen. Es regnet. Putz bröckelt.

Gerade in East Cheapside eingetroffen, kommt eine Meldung.

„4-7, 4-7. Bevorstehender Selbstmord am Cheapside Aquädukt. Weiblich, etwa 20 Jahre, 160 Zentimeter, 51 Kilogramm. Blonde Haare, blauer Pullover. Bitte um Meldung.“

de Fries bestätigt, dass wir übernehmen. Das Cheapside Aquädukt ist an der Nordspitze von Canary Bay. Wagen 5 ist in 10 Minuten vor Ort, Wagen 1 braucht etwas länger.

Das Mauerstück, auf dem die Frau sitzt, ist brüchig und könnte wegbrechen, sie ist sprungbereit. Sie wirkt leicht verwirrt und schaut über ihre Schulter, als ob jemand hinter ihr wäre. Sie klammert ihre Handtasche fest.

DiMonti sichert sich mit Abschleppseil und Karabiner. Sein Versuch hochzuklettern scheitert und reißt die brüchige Leiter mit runter.

McNasty hatte sich verfahren und kommt auf halber Höhe, ca. 7m, des 15m Aquädukts auf einer Brückenbaustelle heraus. Er klettert runter zu DiMonti, Zenbashi bleibt im Wagen. McNasty klettert hoch und gelangt zu der verwirrt und entnervt wirkenden Frau. Dabei bricht ein Stein weg und er landet in der heftigen Strömung des Aquädukts und wird schier weggespült. Die Frau will springen, da zielt DiMonti auf ihr Bein, schießt ihr durch das Bein (3 Wunden), so dass sie nach hinten kippt und mit dem Kopf auf die Steine aufschlägt und K.O. geht. Leider fällt sie in den Wasserkanal. McNasty versucht sie zu retten, kann sie gerade noch fassen, aber er erhält keinen richtigen Griff.

Mit Mühe zieht er sie auf das Mauerwerk hoch, da bricht der gesamte Abschnitt des Aquädukts weg.

McNasty springt – mit Tipps von DiMonti, auf welche Steine er springen soll – über die bröckelnden Mauern weg, die junge Frau in seinen Armen.

DiMonti meldet den Einsturz des Aquädukts an die Zentrale, Feuerwehr dauert länger, bis sie kommt – ca. anderthalb Stunden.

Wagen 1 und Wagen 5 treffen sich an einem gemeinsamen Treffpunkt, Zenbashi leistet Erste Hilfe bei der Verletzten (heilt 1 Wunde). Sie steht offenbar unter Drogen (Fast, hohe Dosis!). Leute unter Fast entwickeln Paranoia.

In der Handtasche finden sich die Papier: Kim Paleo, junge Verkäuferin von Capitol in Cheapside, 21 Jahre alt. Wir fahren zurück zur Farm um sie einzubuchten.

Sie gibt an, dass sie auf einer Party war. “Geister” hätten sie verfolgt (aber Fast macht paranoid, also kann man Zweifel daran haben).

In der Handtasche ist das Gegenmittel zu Slow. (Slow senkt alle Int-Proben um 1, Fast und Slow alle Mental Strenth Proben um 1, Faustus (Fast) senkt alle Awareness-Proben um 1.)

Auf Nachfragen, was das für Pillen sind, gibt sie an, dass diese Pillen überall in Schüsseln herumstanden – es sei der neueste heiße Scheiß. “Markus” habe gesagt, sie können sich bedienen.

Für den Deal sie laufen zu lassen, sagt sie, dass sie auf der Party von Marcus Lucas war. Sie reicht die Adresse desselben weiter und gibt eine Personenbeschreibung ab. Bei dieser Party hätten eine Menge “creepy Typen” abgehangen. Eine Freundin hat sie aufgefordert dorthin zu gehen, Jenny Pritchard. Sie arbeitet im gleichen Kaufhaus, Capitol-Mart.

Die Gerettete wird an einer Bushaltestelle laufen gelassen, beide Wagen fahren zum Veranstaltungsort der Party.

Beim Annähern, in den Morgenstunden, bemerken wir an der angegebenen Adresse (4747 Alley Lane Street) auf einige Entfernung einen Mann, nackt, in Feinrippunterhose, mit Schrotflinte. In einer Limousine beschädigt ein Fahrer die vor und hinter dem Wagen geparkten anderen Wagen. Im Nachbarhaus ruft eine ältere Frau an der Fensterscheibe, von hinten packt sie jemand an den Schultern und zieht sie weg vom Fenster.

DiMonti fährt den Mann in der Unterhose beinahe tot, er wird in die Luft geschleudert und verbiegt den Flammenwerfer etwas. Der Mann wird von Zenbashi verarztet und in Gewahrsam genommen, die Schrotflinte wird sichergestelllt.

Der Mann im “ausparkenden” Wagen wird von McNasty rausgezerrt und festgenommen.

McNasty und Zenbashi kümmern sich um die alte Dame im Nebenhaus. Dort ist eine junge dickliche Frau mit einem Messer zugange und bedroht und schlägt die alte Dame. McNasty schlägt die Frau K.O.

Die alte Dame ist am Kiefer verletzt. Zenbashi behandelt sie.

Das Partygebäude, McNasty und Zenbashi vorne rein, DiMonti hinten – de Vries sichert den Hintereingang.

Eine weibliche DJ fuchtelt mit eine Piranha-Knarre rum. DiMonti dreht die Sicherungen heraus. Von der Treppe zum Obergeschoss läuft Blut herab. McNasty haut die DJ brutal K.O.

Hinter dem Sofa findet McNasty Marcus Lucas. Dieser ist unter Drogen, fragt aber nach einem Durchsuchungsbeschluss. Er reißt sich aus McNastys Griff los und frisst in aller Eile rote Pillen, die auf dem Boden liegen. Zenbashi bringt ihn aber zum Kotzen – somit kommt der größte Teil der Pillen wieder raus.

Im Obergeschoss sieht es nicht gut aus. Eine Leiche, ein halbnackter junger Mann, wird gefunden. Wohl erschossen, vielleicht mit einem Bolter, großes Kaliber.

Eine Falltüre in die Decke mit Leiter ist zu sehen. Man hört Schritte von oben und drohende Ausrufe. McNasty lauscht, wo sich die Person oben bewegt und schießt mit der dicken Diemansland-Wumme durch den Boden nach oben – und zerlegt den Mann oben sehr, sehr schmutzig. Dafür fällt er durch den Rückstoß die blutige, rutschige Treppe runter.

Die Waffe des Mannes auf dem Dachboden ist NICHT die Waffe, die den jungen Mann getötet hat. Der Mörder muss noch unten sein.

Beim Durchsuchen bekommt DiMonti schier eins gewischt durch eine offene Leitung mit Restladung (die Sicherungen hatte er ja herausgedreht).

Oben auf dem Dachboden MUSS jemand sein. McNasty hat den Eindruck, als ob ihm der Tote oben bekannt vorkommt. Dort hat sich jemand eingerichtet, es liegen zwei Bolter, jede Menge rote Pillen und ein Lager.

Der Tote steht seit einem halben Jahr auf der Fahndungsliste, aus dem Knast ausgebrochen vor 6 Monaten, Roger Blakeney. Ein schwerer Junge und doch der Todesschütze.

Die Punkte, die Lucas und den anderen vorgeworfen werden, stellt DiMonti mit de Fries zusammen.

Zenbashi sichert das Überleben der DJ, die von McNasty brutal halbtot geprügelt wurde.

Marcus Lucas, ein corporationloser Freelancer, riskiert eine Dicke Lippe, fordert den Nachweis eines Durchsuchungsbeschlusses.

Die Red Pills sind nicht von Lucas, er habe diese von einem feinen Pinkel kostenlos (!) erhalten. Dieser heißt Shane Cano, ist ein Viertel weiter im Pelican-Motel, in den Flatlands, abgestiegen. Dieser Pinkel habe den Kontakt durch den Briefträger hergestellt.

Blakeney ist ein alter Bekannter von Lucas, der nach Drogenkonsum oben den Verlobten der dicken Dame aus dem Nachbarhaus umgelegt hat.

Wagen 4 kommt mit einem Gefangenentransportwagen und übernimmt. Wir informieren unsere Kollegen Stu und Marty von der Situation. Plan ist, den nächsten Fall gleich anzugehen: im Pelican Motel.

Ein Kommentar

  • Karsten Fritsche

    Mit dem Geplansche im Aquädukt und dem Amoklauf im Drogensumpf hatte die Spielsitzung gleich zwei der bisher besten Actionsequenzen. Vielleicht die unterhaltsamste Spielsitzung bisher.

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