TF-Missionsbericht (11) – Trennung auf Zeit

Abt Konstantin ließ sich nun die Argumente beider Seiten durch den Kopf gehen, studierte ausgiebig die Beweise und besprach sich mit seinen Vertrauten. Dann endlich hatte er sich ein Urteil gebildet. Er verkündete, dass es keinen endgültigen Beweis für oder gegen das Team gäbe – ebenso für oder gegen Zuflucht 5. Die Empfehlung Konstantins lautete deswegen, dass alle Beteiligten ohne Groll ihre eigenen Wege gehen sollten.

Der Bunkerrat von Zuflucht 5 zog sich kurz zurück, um die Sache zu überdenken. Immerhin handelte es sich nur um eine Anhörung. Doch der Rat erkannte die Worte des Abts schlussendlich als weise an und stimmte zu. Keines der Ratsmitglieder war vollkommen zufrieden mit der Lösung, aber es legte den Konflikt vorerst bei.

Die ehemaligen Mitglieder des Teams waren nun an dem Punkt angekommen, an dem es Zeit war Abschied zu nehmen. Die meisten würden nun ihre eigenen Wege gehen und sich auf eigene Faust durchzuschlagen versuchen. Eine Rückkehr nach Zuflucht 5 war ausgeschlossen.

Strow schlug Goldbluhm nun vor, man könne nach Norden gehen und die Gegend dort erforschen. Immerhin wusste niemand, was sich dort genau befand. Der Mentalist war mit der Gesamtsituation jedoch unzufrieden. Er bat um eine Unterredung mit dem Bunkerrat und versicherte seine Loyalität dem Bunker gegenüber.

Fiskus, Meyer und Koller waren skeptisch, ließen sich aber auf einen Handel ein. Goldbluhm und Strow sollten als scheinbar Ausgestoßene im Ödland leben und als Agenten des Bunkernetzwerks agieren. Nach einer Bewährungszeit würde man sich dann nochmal zusammensetzen. Natürlich würden die Bunker Unterstützung gewähren. Strow und Goldbluhm sagten zu …

An dieser Stelle also erst einmal eine Pause vom Spiel. Inklusive Charaktererschaffung waren es knapp zwölf Spielsitzungen, also ein ganzes Quartal. Ich habe den Spielern einige Hintergrundinformationen mal offengelegt, um die möglich Optionen aufzuführen. Und einige Fragen zu den Zusammenhängen kamen auch von alleine auf. Der Sandkasten ist ja so aufgebaut, dass er sich an der einen Stelle verändert, falls an einer anderen Stelle an einer Strippe gezogen wird. Das kann zu spannenden Entwicklungen führen.

Die Pause im Spiel bietet natürlich weitere Möglichkeiten. Die Charaktere können außerhalb der Gruppe neue Erfahrungen machen und sich Weiterentwickeln. Außerdem sammelt jeder neue Informationen, die später zu einem Gesamtpaket zusammengetragen werden können. Falls es da also irgendwann mal weitergeht, dürfte es spannend werden …

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